Flugzeugabsturz in den Alpen

Zusammenfassung von Meldungen und Informationen über dieses Unglück: (Stand: 14:00 Uhr)

Am heutigen späten Vormittag kurz vor elf Uhr setzte ein Flugzeug vom Typ A320 in Frankreich über den Alpen in der Nähe von Barcelonette einen Notruf ab. Bei Airline des Flugzeugs handelt es sich um die Tochtergesellschaft der Lufthansa, Germanwings. Medienberichten zufolge waren 150 Menschen an Bord, davon 144 Passagiere und 6 Crewmitglieder. Zurzeit ist nur bekannt, dass die Flughöhe von 11 000 auf nur noch 2000 Meter rapide abfiel. Der Grund ist unbekannt. Angela Merkel zeigte sich bei ihrer Rede am frühen Nachmittag sehr erschüttert. Sie werde morgen nach Frankreich zum Unglücksort reisen. Weitere Politiker, darunter Verkehrsminister Alexander Dobrindt und Außenminister Frank Walter Steinmeier machen sich heute noch auf den Weg nach Frankreich, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Die Absturzstelle liegt mitten in den französischen Alpen und ist mit einem Auto nicht zu erreichen. Die Rettungskräfte vor Ort werden zwischen zwei bis drei Stunden brauchen, um an die Unglücksstelle zu gelangen. In den Medien wird darüber berichtet, dass es wahrscheinlich keine Überlebenden gibt. Unter den Opfern werden auch viele Deutsche sein, denn der Flug kam aus Barcelona, einem spanischen Urlaubsgebiet und sollte gegen Mittag in Düsseldorf landen.

Am Nachmittag kündigte die Airline Germanwings eine Pressekonferenz an, bei der eventuell erste Einzelheiten bekannt gegeben werden.

Verfasst von Marcus J. Pfeiffer anhand Medienberichten

Der Liveticker der SVZ hält euch zu diesem Thema immer auf dem Laufenden und ist unter folgendem Link zu erreichen:
http://www.svz.de/nachrichten/deutschland-welt/live-ticker-zum-flugzeugabsturz-id9297286.html

Wir halten euch natürlich auch weiterhin auf dem Laufenden.

Update: 15:25 Uhr
Soeben fand die Pressekonferenz der Airline Germanwings zu diesem Unglück statt. Es wurden die bisherigen Informationen bestätigt. Zudem wurde bekannt, dass mindestens 67 Deutsche an Bord gewesen sein sollen.
Passagierlisten werden noch nicht bekannt gegeben, da erst die Angehörigen informiert werden sollen. Der Flugverkehr von Germanwings soll wie gewohnt weiterlaufen.

Update: 16:15 Uhr
Beim Absturz der Germanwings-Maschine in Frankreich sollen auch 16 Schüler und zwei Lehrer aus Haltern in NRW verunglückt sein. „Wir wissen, dass die Schülergruppe an Bord der Maschine gegangen ist“, sagt Schulministerin Sylvia Löhrmann dem WDR.
Quelle: n-tv.de

Update: 18:00 Uhr
Offenbar wurde einer der Flugschreiber gefunden, berichten die Medien.

Update: 18:50 Uhr
RTL berichtet, dass es keinen Notruf des Piloten gegeben haben soll. Das Wetter soll kein Grund für den Absturz sein. Ein Terroranschlag kann laut Sicherheitsbehörden ausgeschlossen werden.

Update: 21:00 Uhr
Die Flugbegleiter von Germanwings legen aus privaten Gründen die Arbeit nieder, das bestätigte die Lufthansa. Eigentlich wurden sie aufgefordert, den normalen Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Die Anzahl der Streikenden und die betroffenen Flughäfen werden nicht genannt. Medienberichten zufolge geht es auf einigen Flughäfen, besonders in Düsseldorf drunter und drüber.

Update: 21:10 Uhr
Außenminister Frank Walter Steinmeier ist bereits am Unglücksort eingetroffen und hat sich aus der Luft einen ersten Überblick verschafft. Er berichtet über Bilder des Schreckens, so berichtet n-tv.de.

Update 21:20 Uhr
Spanien trauert um die 45 Fluggäste ihres Landes, die auf der Passagierliste stehen. Drei Tage soll es Trauermärsche und Veranstaltungen geben, bei denen an die Opfer gedacht wird. Die Trauertage beginnen schon in der heutigen Nacht, so die Medien.

Update: 21:45 Uhr
N24 berichtet, dass schon am heutigen späten Nachmittag erste Leichen an der Absturzstelle geborgen werden konnten.

Update: 21:50 Uhr
In den Medien wird berichtet, dass das Unglücksflugzeug A320 bereits gestern Vormittag einige Mängel aufwies, diese allerdings binnen weniger Stunden beseitigt werden konnten.

Update: 22:00 Uhr
Die Bergung wurde aufgrund von einsetzender Dunkelheit bis morgen zum Sonnenaufgang unterbrochen. Experten schätzten, dass die Bergung mehr als eine Woche andauern kann.

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