Thema des Tages

Flugzeugabsturz in den Alpen

Wie wir bereits gestern berichteten, ist ein Flugzeug der Fluggesellschaft Germanwings am gestrigen späten Vormittag in den südlichen französischen Alpen ca. 150 km nördlich von Nizza abgestürzt. An Bord waren 144 Passagiere und sechs Crew-Mitglieder. Es gab keine Überlebenden. Es gab Opfer aus Großbritannien, Australien, Israel, Japan und Mexiko. Die meisten kamen aus Deutschland und Spanien. Die Anzahl der Deutschen Opfer stieg auf 72.
Mittlerweile ermittelt die französische Justiz gegen fahrlässige Tötung.Die Meldung, dass bereits Leichen geborgen wurden stellte sich als falsch heraus. Die Medien hätten zu schnell falsche Informationen gegeben. Die Rettungskräfte vor Ort annullierten diese Nachricht.
Der französische Ministerpräsident Hollande empfing Bundeskanzlerin Merkel und den spanischen Ministerpräsidenten Rajoy am heutigen Nachmittag.
Bei dem gefundenen Flugschreiber handelt es sich um den sogenannten Stimmenrekorder. Die zweite Blackbox, welche die Flugbahn und technische Details des Flugzeugs aufzeichnet wurde noch nicht gefunden. Die Auswertung des gefunden Gerätes soll noch heute erfolgen und anschließend veröffentlicht werden.
Die ersten Angehörige der Opfer sind am Unglücksort eingetroffen.
Aufgrund der hohen Aufprallgeschwindigkeit des Flugzeugs ist das Wrack in kleine Einzelteile zerbrochen und diese sind auf zwei Quadratkilometern verstreut. Die Bergung und Identifizierung der Opfer und Wrackteile kann mehrere Wochen in Anspruch nehmen, so die Experten.

Heute Nachmittag gegen 16 Uhr sollen bei einer Pressekonferenz erste Ermittlungsergebnisse bekannt gegeben werden.

Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden

Verfasst von Marcus J. Pfeiffer anhand von Medienberichten

Update: 21:00 Uhr
Auf heutigen Pressekonferenzen der Regierungschefs Spaniens, Frankreichs und Deutschlands, der Flugunfalluntersuchungsbehörde BEA und der Fluggesellschaft Germanwings wurden alle bisherigen Informationen noch einmal bestätigt. Es ist darauf zu schließen, dass es am Bord der verunglückten Airbus A320 keine Explosion gegeben habe, sie sei bis zum Schluss geflogen, so ein Sprecher der BEA. Genaue Details wollte er zum bereits gefundenen ersten Flugschreiber nicht nennen. Es ist nur bekannt, dass die Datei auszulesen geht. Die genaue Analyse dauert noch an. Die zweite sogenannte „Blackbox“ wurde noch nicht gefunden.

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