Eine konsequente und vernünftige Entscheidung der Schulkonferenz

Vor wenigen Tagen beschloss die Schulkonferenz unserer Schule, dass im nächsten Schuljahr 56 Schüler aufgenommen werden, das entspricht 28 Schüler pro Klasse. So wird es keine dritte zweite Fremdsprache, also kein Französisch, geben. Eine Alternative wären 30 Schüler pro Klasse gewesen. So hätte es insgesamt drei zweite Fremdsprachen gegeben.
Hier ein offizielles Statement zu dieser Entscheidung von der Schulkonferenz:

Die Schulkonferenz des Gottfried-Arnold-Gymnasiums hat sich am Montag dafür entschieden, den Preis für das Angebot einer dritten Fremdsprache nicht zu zahlen. Das Angebot des Landesamtes für Schule und Lehrerbildung (LSA), bei Aufnahme von 30 Schülern und Schülerinnen in den beiden neuen siebenten Klassen eine dritte Fremdsprache einrichten zu können, ginge zu Lasten der Unterrichtsatmosphäre und -qualität in allen anderen Fächern.

Zudem schließt eine Schülerzahl von 30 die Möglichkeit aus, denjenigen Schülerinnen und Schülern, die im Laufe der nächsten vier Jahre ein Schuljahr wiederholen müssen, dies an ihrer angestammten Schule zu tun. Hierzu haben sie ein Recht. Das Profil des Gottfried-Arnold-Gymnasiums legt Wert auf kulturellen Austausch. Maximal ausgelastete Klassen lassen die Aufnahme von Austauschschülern, von denen wir stark profitieren, nicht mehr zu. Die Aufnahme von Kindern, deren Eltern in die Kreisstadt ziehen, ist in am Gottfried-Arnold-Gymnasium definitiv ausgeschlossen. Nicht zuletzt aber macht es den Fachlehrern der Naturwissenschaften Sorgen, die für maximal 28 Schüler vorgesehenen Plätze in den Fachräumen um zwei zu erhöhen.

Deswegen positioniert sich die Schulkonferenz, in der Schüler, Eltern und Lehrer paritätisch vertreten sind, für eine Entscheidung der Vernunft. 28 Schülerinnen und Schüler in zwei siebenten Klassen sind pädagogisch vertretbar. Und nur dafür sind wir verantwortlich.

Daher erfolgt nun im Rahmen der vom LSA festgelegten Kapazität eine Auswahlentscheidung, bei der die Eignung des Schülers maßgebend ist. Die Eignung wird auf Grund des Grundschulgutachtens und des Halbjahreszeugnisses festgestellt.

Die Aufnahmebescheide werden am 17. Juni versendet. Eltern, die mit der Aufnahmeentscheidung nicht einverstanden sind können von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen.

Bedauerlich ist die Tatsache, dass finanzpolitische Grenzen und die daraus resultierenden Probleme stets nach unten weitergereicht werden.

Die Schulkonferenz

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