Finde deinen Beruf! – Auf der GO!-Messe in Perleberg

Am gestrigen Samstag fand bereits zum 15. Mal die Berufsstartermesse GO! in der Perleberger Rolandhalle statt. Dort konnte man sich über den Einstieg in das Berufsleben informieren. Organisiert wurde die Messe wie in den Jahren zuvor von der Tageszeitung „Der Prignitzer“, der Volks- und Raiffeisenbank Prignitz sowie dem Wachstumskern Perleberg-Wittenberge-Karstädt. „Über 80 Aussteller und zehn Universitäten sowie Fachhochschulen waren vor Ort“, berichtete Isabell Beckmann, Organisatorin und Geschäftsstellenleiterin des „Prignitzers“ in Perleberg. „Das sind zehn Aussteller mehr als im letzten Jahr“, ergänzte Ronny Löwe, Organisator von der VR-Bank Prignitz. Beide meinten, dass es wohl daran liege, dass immer mehr Firmen sich dazu entscheiden, sich zu zeigen und jungen Leuten einen Einblick in ihr Unternehmen zu geben, um selbst für Fachkräfte zu werben.
Die Bürgermeisterin der Stadt Perleberg Annett Jura war zusammen mit Landrat Torsten Uhe vor Ort. Nach der gemeinsamen Eröffnungsrede hießen sie bei einem Messerundgang die neuen Aussteller willkommen und informierten sich selbst über die Angebote. „Ich bin immer wieder überrascht, was hier auf die Beine gestellt wird. Zahlreiche Schüler, Eltern und auch Lehrer sowie ich selbst kommen jedes Jahr gerne zu dieser Messe“, erwähnt Bürgermeisterin Annett Jura gegenüber unserer Redaktion. Thorsten Uhe fügte hinzu: „Solche Messen mit einer so hohen Qualität sind leider zu einer Seltenheit geworden. Wir sind froh die GO!- Messe jedes Jahr in Perleberg auszutragen.“
Bei der Berufsstartermesse trafen wir, so einige Schüler unseres Gymnasiums. So auch Lena Schultz und die Milana Rose aus der siebten Klasse. Die beiden waren von der GO!-Messe total begeistert. „Es gibt viele Informationen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Eine genaue Richtung, wo wir uns informieren wollen, haben wir aber noch nicht“, erzählten die beiden.
Emmelie Schulz hingegen, aus der neunten Klasse, hat ein genaues Ziel vor Augen: „Ich möchte Grundschullehrerin werden und mich hier auf der Messe dahin gehend informieren.“ Ihr Klassenkamerad Lasse Diekmann ist sich noch unschlüssig, was er mal später werden will.
Aus der zehnten Klasse trafen wir Lilly Thiel und Annika Richter. Annika erkundigt sich gleich nach zwei Berufen: „Zum einen finde ich den Beruf als Polizistin sehr interessant und aufregend. Zum anderen kann ich mir auch vorstellen, Lehrerin zu werden. Deshalb möchte ich mich hier nach den Studiengängen besonders informieren.“ Ihre Begleiterin Lilly ist sich noch nicht ganz sicher, was sie später einmal werden will.
Philipp Holz aus dem zwölften Jahrgang war ebenfalls sehr interessiert bei der GO!-Messe. Er möchte sich vorrangig erkundigen, welche Berufe hier in der Region erlernt werden können. „In meiner Freizeit mach ich gerne und viel Musik, spiele einige Instrumente. Doch mein Hobby später zum Beruf zu machen ist hier in der Region sehr schwierig.
Auch Lehrer begegneten wir auf der Berufsstartermesse. Unsere Mathematik und Chemielehrerin Frau Ernst begleitete ihren Sohn zur Messe.
Ebenfalls kamen junge Flüchtlinge zu der Messe. Die 15 und 17-Jährigen wurden von Bernd Benesch, dem Abteilungsleiter Arbeitsmarkt und berufliche Bildung und Claudia Hanslock vom CJD betreut. Sie sind zurzeit in der CJD-Wohngruppe zu elft untergebracht.
„Die Einwanderer treiben genauso gerne Sport wie die Jugend hierzulande. Sie spielen beispielsweise Fußball und Volleyball. Doch leider sind die Sprachbarrieren noch zu groß, um bei den Vereinen mitzuspielen“, betont Bernd Benesch. „Hier auf der GO!-Messe ist es unser Ziel, dass die jungen Flüchtlinge sich erkundigen können, welche Möglichkeiten sie hier haben und, dass sie Kontakte knüpfen können.“
Des Weiteren kamen wir mit einigen Unternehmen ins Gespräch.
Die Tageszeitung „Der Prignitzer“  war wie in den vergangenen Jahren als Organisator auch mit einem Messestand vertreten. Personalleiterin vom Medienhaus Nord Astrid Golbs erklärte unseren Redakteuren, wie man Redakteur in einer Zeitung werden kann. Wichtig sind ein Abitur und ein anschließendes Studium mit einem Bachelorabschluss. Anschließend kann man ein sogenanntes Volontariat beim Medienhaus Nord beginnen. Außerdem meinte Astrid Golbs, dass es zum Vorteil wäre, schon einige Praktika in einer Redaktion gemacht zu haben. So erhielt man schon im Vorhinein einen Einblick in die Arbeit eines Journalisten.
Der österreichische Dämmstoffhersteller Austrotherm war das erste Mal auf der GO!-Messe mit dabei. „Ende 2013 eröffneten wir ein neues Werk in Wittenberge“, erklärte Sachbearbeiterin Melanie Ress, „Nun bieten wir auch in Zusammenarbeit mit dem OSZ und BBZ Ausbildungen als Elektroniker für Betriebstechnik an.“ Um sich dort zu bewerben, benötigt man einen mittleren Schulabschluss.
Die Kristall Kur-& Gradier-Therme Bad Wilsnack ist auf der Suche nach Fachangestellte für Bäderbetriebe sowie für die Betreuung der Gäste und sie bieten einen Beruf als Rettungsschwimmer an. Daher präsentierte sich das Unternehmen ebenfalls auf der Berufsstartermesse.
Eine Premiere hatte das Schloss Grube auf der Messe. Das Unternehmen war von Hausleiterin Christiane Sajonz und dem Küchenchef Björn Rowedder vertreten. Angeboten werden Ausbildungsstellen als Koch und Hotelfachmann bzw. –frau. „Es ist schwierig junge Leute für den Beruf als Koch zu begeistern, obwohl dieser sehr abwechslungsreich und interessant ist“, berichtet Christiane Sajonz.
Ebenfalls zum ersten Mal mal dabei war die Fast-Food-Kette McDonalds. Das Unternehmen bietet gleich eine Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten an. Auf der Karriereskala sind keine Grenzen gesetzt. Bis hin zum Restaurantleiter ist alles möglich. Benötigt wird ein Realschulabschluss sowie sollten gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse und Kontaktfreudigkeit mitgebracht werden.
Die Bildungsgesellschaft mbH Pritzwalk ist schon ein alter Hase auf der GO!-Messe. So wie in den Jahren zuvor wollten sie den Schülern einen ersten Einblick in die Berufswelt verschaffen. Sie bieten eine Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten an. Von der Erstausbildung, bis Weiterausbildung und Fortbildung sowie duale Studien, sind möglich.
Die AIFS, American Institute For Foreign Study, bieten Auslandsaufenthalte ab 14 Jahren, Aushilfsjobs, Schnupperstudium und Praktika im Ausland an. Clara und Karoline stellten das Unternehmen auf der Messe am Samstag vor. Interessierte können sich ebenfalls auf deren Homepage unter aifs.de informieren.
Das Unternehmen „Matino“ war ebenfalls einer der neuen Aussteller in diesem Jahr. Die Firma aus Kyritz produziert Autoteile sowie Prothesen für die Menschen aus Stahl, Kunststoff und Titan. Sie bietet eine Ausbildung sowie ein duales Studium an. Interessant ist, dass dort auch einige Versuche und Experimente durchgeführt werden. Wie zum Beispiel wird gerade an einer Handyhülle aus Titan getüftelt. Mitgebracht werden sollten gute Mathematikkenntnisse sowie das räumliche Verstehen.
Hendrik Imm und Lea Bahl präsentierten auf der Messe den Verein „Jugend gegen Aids“, dort wo sie selbst mitwirken. Gleich in der Eingangshalle waren die Schüler unserer Schule zu erkennen. Mit großen Plakaten, eine Vielzahl von Flyern und kostenlosen Kondomen warben sie um neue Mitglieder und sammelten Spenden.
Alles in allem war die GO!-Messe wieder eine gelungene Veranstaltung, die den jungen Menschen die Gelegenheit gab, sich für ihr zukünftiges Berufsleben zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen.

Wir danken dem Förderverein für die tatkräftige Unterstützung bei unseren Recherchen vor Ort!


Die GO!-Messe von oben, wie in den Jahren zuvor war sie gut besucht.DSC04665DSC04773

Die Bürgermeisterin Annett Jura und Landrat Torsten Uhe erkundigten sich über unsere Recherchearbeiten auf der GO!-Messe.
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Organisatorin Isabell Beckmann führte Bürgermeisterin Annett Jura, Landrat Torsten Uhe und Dagmar Ziegler bei einem kleinen Messerundgang.
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Ein großes Gedränge am Stand der Polizei. Es gab Viele, die sich für diese Berufsrichtung interessierten.
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Ebenfalls kamen junge Flüchtlinge zu der Messe. Die 15 und 17-Jährigen wurden von Bernd Benesch, dem Abteilungsleiter Arbeitsmarkt und berufliche Bildung und Claudia Hanslock vom CJD betreut. Sie sind zurzeit in der CJD-Wohngruppe zu elft untergebracht.
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Annika erkundigt sich gleich nach zwei Berufen: „Zum einen finde ich den Beruf als Polizistin sehr interessant und aufregend. Zum anderen kann ich mir auch vorstellen, Lehrerin zu werden.“
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Die Tageszeitung „Der Prignitzer“  war wie in den vergangenen Jahren als Organisator auch mit einem Messestand vertreten. Personalleiterin vom Medienhaus Nord Astrid Golbs erklärte unseren Redakteuren, wie man Redakteur in einer Zeitung werden kann.
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Philipp Holz aus dem zwölften Jahrgang war ebenfalls sehr interessiert bei der GO!-Messe. Er möchte sich vorrangig erkundigen, welche Berufe hier in der Region erlernt werden können.
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Lena Schultz und die Milana Rose aus der siebten Klasse waren von der GO!-Messe total begeistert.
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Eine Premiere hatte das Schloss Grube auf der Messe. Das Unternehmen war von Hausleiterin Christiane Sajonz und dem Küchenchef Björn Rowedder vertreten.
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Die Kristall Kur-& Gradier-Therme Bad Wilsnack ist auf der Suche nach Fachangestellte für Bäderbetriebe sowie für die Betreuung der Gäste und sie bieten einen Beruf als Rettungsschwimmer an. Daher präsentierte sich das Unternehmen ebenfalls auf der Berufsstartermesse.DSC04785

Die Pritzwalker Bildungsgemeinschaft ist schon ein alter Hase auf der GO!-Messe. So wie in den Jahren zuvor wollten sie den Schülern einen ersten Einblick in die Berufswelt verschaffen.
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Zum ersten Mal mal dabei war die Fastfoodkette McDonalds. Das Unternehmen bietet gleich eine Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten an.
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Das Unternehmen „Matino“ war ebenfalls einer der neuen Aussteller in diesem Jahr. Die Firma aus Kyritz produziert Autoteile sowie Prothesen für die Menschen aus Stahl, Kunststoff und Titan.
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Viele junge Leute kamen zu der Berufsstartermesse, um sich in unterschiedlichen Bereichen beraten zu lassen.
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Hendrik Imm und Lea Bahl präsentierten auf der Messe den Verein „Jugend gegen Aids“, dort wo sie selbst mitwirken.
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Text: Amelia Cedrowicz
Fotos: Joey Kalinowski und Marcus J. Pfeiffer

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