Es gibt Menschen und Arschlöcher…

„Es gibt Menschen und Arschlöcher“, so beendete der syrische Flüchtling Herr Lockmann seine Rede. In seinem Land war er Lehrer und lebt jetzt seit drei Monaten in Deutschland. Lockmann äußert ganz klar, dass er und viele andere Flüchtlinge für eine Strafverfolgung des mutmaßlichen 16 jährigen Afghanischen Sexualstraftäters sind. Übersetzt hat seine Rede der Sozialarbeiter der AWO Herr Elbaghdady. Er und einige in Glöwen untergebrachte Flüchtlinge gesellten sich heute Vormittag auch zu der Gegendemonstration der Linken in Glöwen.

Im Vorhinein meldeten die freien Kräfte aus Neuruppin/ Osthavelland und aus der Prignitz, die zum rechtsextremen Spektrum gehören, eine Kundgebung an. Direkt an der Bundesstraße 107 standen sich beide Parteien gegenüber.
Bereits vor genau zwei Wochen kam es zu Kundgebungen in Glöwen, wir berichteten. Auch hier war der Ausgangspunkt für die freien Kräfte das bereits oben genannte Sexualdelikt. So kam es zu erneuten derartigen Veranstaltungen.

Unter dem Motto “Für ein friedliches Miteinander – In der Prignitz gibt es keinen Platz für Rassismus und Fremdenhass”, haben die Linken ein Zeichen für Toleranz, Weltoffenheit und ein friedliches Miteinander gesetzt.
Denn deren Befürchtung ist es, dass die Rechten aus dem Leid der Opfer politisches Kapital schlagen wollen. Daher setzten sie sich auch ein zweites Mal zur Wehr.

Ebenfalls vor Ort waren Mitglieder der Schülergruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unseres Gymnasiums, dem Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums. Sie verteilten selbst gebackene Anti-Nazi-Kekse an alle Teilnehmer. Natürlich ließ es sich der Landrat Torsten Uhe, Annett Jura, Bürgermeisterin der Stadt Perleberg und Anja Kramer, Bürgermeisterin der Gemeinde Plattenburg nicht nehmen von den leckeren Keksen zu kosten.

Unterstützung erhielt die Kundgebung der Linken von der CDU, Bündnis 90/Grüne, SPD in Kreis sowie bei deren Landtags- und Bundestagsabgeordneten. Einige davon waren auch an diesem Samstagmorgen wieder in Glöwen mit dabei.
Ihre Meinung ist ganz klar, sie sind für eine Strafverfolgung des vermutlichen Sexualstraftäters, dem 16-jährigen Afghanen, aber auch ganz klar für ein friedliches Miteinander mit den Flüchlingen.
Gegen halb zwölf zogen unter starker Polizeipräsenz die freien Kräfte in Richtung Bahnhof ab.

Abgesichert wurden die Demonstrationen von rund 40 Polizeibeamten aus Potsdam, Zwischenfälle gab es offensichtlich nicht.


Die Linken zogen direkt an der Bundestraße 107 Stellung. Ihre Meinung ist ganz klar, sie sind für eine Strafverfolgung des vermutlichen Sexualstraftäters, dem 16-jährigen Afghanen, aber auch ganz klar für ein friedliches Miteinander mit den Flüchlingen.DSC08079

Der Schülergruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unseres Gymnasiums, dem Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums verteilten selbst gebackene Anti-Nazi-Kekse an alle Teilnehmer.DSC07930DSC07830

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Natürlich ließ es sich der Landrat Torsten Uhe, Annett Jura, Bürgermeisterin der Stadt Perleberg und Anja Kramer, Bürgermeisterin der Gemeinde Plattenburg nicht nehmen von den leckeren Keksen zu kosten.DSC07973DSC07938

Unter dem Motto “Für ein friedliches Miteinander – In der Prignitz gibt es keinen Platz für Rassismus und Fremdenhass”, haben die Linken ein Zeichen für Toleranz, Weltoffenheit und ein friedliches Miteinander gesetzt.
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„Es gibt Menschen und Arschlöcher“, so beendete der syrische Flüchtling Herr Lockmann seine Rede. Übersetzt hat seine Rede der Sozialarbeiter der AWO Herr Elbaghdady.DSC08064

Im Vorhinein meldeten die freien Kräfte aus Neuruppin/ Osthavelland und aus der Prignitz, die zum rechtsextremen Spektrum gehören, eine Kundgebung an.DSC08005

Fotos und Text: Marcus J. Pfeifer

 

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