Fortsetzung der Vortragsreihe im Museum

Unter dem Thema „Die Stellung Lenzens unter den Elbburgen der Altmark und Prignitz von den Anfängen bis ins 13. Jahrhundert“ setzt Ulf Frommhagen von der unteren Denkmalschutzbehörde beim Altmarkkreis Salzwedel die Jahresvortragsreihe im Perleberger Museum fort.
Der Vortrag thematisiert die Bedeutung der Lenzener Burg von den durch Befunde archäologischer Grabungen um 940 zu datierenden Anfängen als ostelbische Grenzfeste unterhalb Magdeburgs neben den westelbischen Befestigungen Wolmirstedt, Tangermünde, Arneburg und Werben bis zu ihrem Funktionswechsel im Hochmittelalter.

Von der vor 800 Jahren errichteten Burg Lenzen hat sich augenscheinlich ein imposanter Burgturm erhalten, größtenteils in Backstein errichtet. Er besaß nicht nur fortifikatorische Aspekte, sondern konnte in den Obergeschossen auch bewohnt werden und spielte nach der Grenzverschiebung im Zuge der Ostexpansion eine bedeutende Rolle in der Reiseherrschaft der Markgrafen von Brandenburg.

Das beeindruckende Bauwerk mit einer Mauerstärke im Sockelbereich von über drei Metern besitzt in der Kubatur und der frühen Backsteintechnik übereinstimmende Merkmale mit dem askanischen Juliusturm der Festung Spandau, dem dendrochronologisch gegen 1190 zu datierenden Burgturm in Salzwedel und dem vor 250 Jahren abgetragenen Turm der Burg Gardelegen.

Der Eintritt beträgt 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro.

Fotos: Bildmaterial des Referenten

Es informiert die Stadt Perleberg

 

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