Von tuten und blasen keine Ahnung? Doch, und wie sogar!

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Das Blechbläserensemble beim diesjährigen Tag der Befreiung in Perleberg.

In der letzten Woche interviewten wir von der Schülerzeitung das Blechbläserensemble unseres Gymnasiums, um euch einen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren.
Heiko Leu von der Kreismusikschule Prignitz leitet bereits seit 2012 das Blechbläserensemble. Unterstützt wird er von Hilmar Gliesche, dem Mathematik- und Informatiklehrer unserer Schule. Zurzeit sind drei Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums in der Arbeitsgemeinschaft. Ab und zu stoßen immer wieder ehemalige Gymnasiasten hinzu und musizieren mit.
Das Ensemble existiert schon seit 2007 und tritt des Öfteren in und um Perleberg auf. Zum Beispiel beim Tag der Befreiung, einem Konzert im Kreiskrankenhaus, den Weihnachtskonzerten unserer Schule, dem Volkstrauertag und natürlich auf dem morgigen Sommerfest. Sie umfassen ein großes Repertoire an Stücken und Werken, welche vorwiegend aus dem Swing, Spiritual, Barock und nicht zu vergessen, dem klassischem Genre kommen. Herr Gliesche ist der Meinung, dass alle Mitwirkenden des Ensembles seit ihrem Beitritt eine hohe Steigerung der Qualität erfahren haben und dies ohne regelmäßiges Training nicht möglich gemacht werden konnte. „Trompete spielen ist wie Leistungssport“, äußerte sich der engagierte Trompetespieler, „denn ohne üben, kann man auf langer Sicht nicht so erfolgreich werden.“ Jeden Donnerstag trifft sich das Ensemble zum gemeinsamen Musizieren.
Jemand der ebenfalls schon sehr lange Trompete spielt ist Richard Schuhmacher, Schüler des Perleberger Gymnasiums. Er beteiligt sich seit zwei Jahren im Blechbläserensemble, von diesem er durch die Musikschule erfuhr. Auf die Frage, was denn sein Höhepunkt in der Arbeitsgemeinschaft gewesen wäre, antwortete er mit: „Jeder Auftritt ist einzigartig, und somit ein Höhepunkt für sich. Ich habe zudem viele neue Kontakte geschlossen, wir sind ein gutes Team. Das hat mir sehr geholfen, mich im Instrumentespielen zu verbessern.“

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Das Blechbläserensemble zu Beginn der Zeugnisausgabe unserer Abiturienten im vergangenen Jahr.

Eine ebenfalls sehr engagierte Schülerin im Blechbläserensemble ist Tina Göhlich, die Posaune und Tenorhorn spielt. Sie kam 2012 aufgrund einer Freundin zu dem Ensemble. Tina macht schon seit zwölf Jahren Musik und fing in der zweiten Klasse an Posaune zu lernen. Ihr alljährlicher Höhepunkt sind die Zeugnisausgaben der Abiturienten, bei denen sie in diesem Jahr selbst als Abiturientin teilnimmt und dennoch musiziert. Durch das Ensemble hat sie sowohl die Musik näher kennengelernt, als auch einen Einblick in die Welt der klassischen Musik erhalten. Sie lernte das Spielen von Instrumenten in der Kreativ-Musikschule Groß Laasch und spielt in ihrer Freizeit des Öfteren in der Kapelle „Blecheinander“ und in der „Big Ben Swingside“
Sie hatte eine sehr schöne Zeit im Blechbläserensemble und möchte in diesem auch nach ihrer Schulzeit weiterhin musizieren, insofern es die Zeit zulässt.
Nun hat sie nach ihrem Abitur erst einmal vor nach Rostock zu gehen, um zu studieren. Anschließend will sie als Lehrerin in die Prignitz zurückkommen.
Heiko Leu berichtete uns abschließend von einem Auftritt, an den sich garantiert alle Blechbläser des Ensembles auch in Zukunft lange erinnern werden: Am Volkstrauertag hatten sie zwei Auftritte. Einen davon unter freiem Himmel und den nächsten in einer vollen Halle, in welcher sie unter anderem vor dem Bürgermeister spielen sollten. Im Regen und unter Zeitdruck spielten sie mit voller Kraft vor einem kleinen Publikum, um schließlich entkräftet und noch halb durchnässt vor versammelter Mannschaft bei der zweiten Veranstaltung weiterzumachen. „Wer hat gesagt, dass das Spielen in einem Ensemble eintönig und langweilig wäre?“
Wer ebenfalls Interesse hat im Blechbläserensemble mitzuspielen, kann sich jederzeit an unseren Lehrer Herrn Gliesche wenden, das Beherrschen eines Blasinstrumentes ist hierbei vorausgesetzt.

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Das Blechbläserensemble bei einem ihrer Proben am Donnerstag in der Aula vom Haus I.

Text: Johann Becker
Fotos: Marcus J. Pfeiffer

 

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