Perleberger „Altstadtlust”

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Eine von sechs Informationstafeln im Stadtgebiet.

„HandArbeit! Handwerk im Zwiespalt der Zeiten“ ist der Titel des Perleberger Projektes zum diesjährigen Kulturlandthema „Handwerk“. Dazu fand am vergangenen Sonntag die Eröffnung des Perleberger Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekts am Rathausbrunnen statt.
Feierlich eröffnet wurde die Ausstellung von Bürgermeisterin Annett Jura gemeinsam mit Staatssekretärin Ines Jesse vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg. „Perleberg steht zu seinem Handwerk. Denn wir waren und bleiben eine Handwerkerstadt“, meint Bürgermeisterin Anett Jura. „Überall wo man durch die Straßen schlendert, ob Bäckerstraße, Wollweberstraße oder Schuhmarkt, man merkt schon am Namen, welche Handwerker dort tätig waren.“
„Altstadtlust“ ist der Titel des zum Thema „Handwerk“ veröffentlichten Magazins der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischem Stadtkern“ des Landes Brandenburg. Zudem veranschaulicht das Projekt auf sechs Informationstafeln die Stadtentwicklung im historischen Stadtkern in sozialer, wirtschaftlicher, kultureller und politischer Dimension von der Stadtgründung bis in die Gegenwart. Viele Informationen und Impressionen sind darauf abgebildet. Weitere Informationen zum Thema Handwerk kann man sich bei Bedarf in der Stadtinformation in Form von Flyern holen.
Die ganze Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“, wo Perleberg schon seit einiger Zeit Mitglied ist. Im Jahre 2004 begannen erstmals die Vorbereitungen für einen Perleberger Beteiligungsbeitrag im Kulturlandthemenjahr.

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„theater 89“ bot das Sommertheater am Sonntagnachmittag.

Zur Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ gehören 31 Mitgliedsstädte. Das Verbundprojekt der AG-Städte trägt 2016 den Titel „Alte Stadt. Museum oder Zukunftslabor“. Mit stadtindividuellen Ausstellungen sind neben Perleberg die Mitgliedsstädte Bad Belzig, Brandenburg an der Havel und Neuruppin am diesjährigen Kulturlandprojekt „Handwerk zwischen gestern & übermorgen“ beteiligt.
Eine gute Abwechslung zum informativen Vormittag war das Sommertheater im Hof des Wallgebäudes am Sonntagnachmittag. Perleberg ist auch dieses Jahr wieder Gastgeber für das Theater, das in den Mitgliedsstädten der Arbeitsgemeinschaft des Landes Brandenburg Vorstellungen auf Höfen und Plätzen der Städte gibt. Am Sonntag präsentierte sich „theater 89“ mit dem Motto „Vorhang auf! Das Ende vom Anfang“. Dort drehte sich alles um die menschlichen Schwächen, dem Wechselspiel zwischen Mann und Frau sowie der Anziehung und dem Streit zwischen den Geschlechtern. „theater 89“ ist ein professionelles freies Theater. Es folgt einem Konzept der Aufführung selten gespielter, vergessener oder ins Abseits gedrängter Autoren sowie der Entdeckung und Förderung neuer Dramatiker und neuen Schreibens.
Mit den Stücken „Das Ende vom Anfang“ und „Gutenachtgeschichte“ geschrieben von Sean O‘ Casey und musischer Untermalung von Martin Schneider, haben die Schauspieler mit viel Humor und schönen Liedern die Zuschauer begeistern können und sorgten für einen amüsanten und turbulenten Nachmittag.

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Die Eröffnung der Ausstellung im Stadtgebiet durch Bürgermeisterin Annett Jura.
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Eine grandiose Darbietung bot „thater 89“ beim diesjährigen Sommertheater im Hof des Wallgebäudes.

 

Text: Amelia Cedrowicz, Marcus J. Pfeiffer und Stadt Perleberg
Fotos: Amelia Cedrowicz

 

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