Schüler als Politiker im Europäischen Parlament

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Abstimmung im Plenum   Foto: Jan Steinmauer

Die beiden Schüler unseres Gymnasiums Hendrik Imm und Robert Breetz aus dem zwölften Jahrgang bekamen Mitte Dezember die Möglichkeit als Politiker im Europäischen Parlament tätig zu sein. Bei der Simulation Europäisches Parlament (SIMEP) konnten die beiden Zwölftklässler europäische Politik und parlamentarische Abläufe in der Praxis hautnah erleben.
Organisiert und jährlich veranstaltet wird das Simulationsspiel bereits seit 1999 von der Jungen Europäischen Bewegung (JEB). Seit 2009 findet die SIMEP zweimal im Jahr mit über 400 interessierten Schülerinnen und Schülern aus ganz Deutschland statt. Veranstaltungsort ist das Berliner Abgeordnetenhaus, zum Teil auch der Bundestag.

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Abstimmkarte, Info-Heft und weitere Untensilien der SIMEP

An den beiden Veranstaltungstagen schlüpfen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Rolle von Europa-Abgeordneten und diskutieren in Fraktionen, Ausschüssen sowie im Plenum über aktuelle kontroverse europapolitische Themen.
Jährlich wechselt das Motto des Simulationsspiels, in diesem Jahr drehte sich alles um TTIP und Asyl- und Migrationspolitik. Hendrik und Robert handelten in der Fraktion Europa der Freiheit und der direkten Demokratie (EFDD). „Wir distanzieren uns strikt von den Inhalten der uns zugeordneten Fraktion, wir simulierten lediglich die Realität in diesem Rollenspiel“, betont Hendrik Imm. Die EFDD ist eine Fraktion im Europäischen Parlament, die Parteien des EU-skeptischen und rechtspopulistischen Spektrums umfasst.

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Sitzung der S&D-Fraktion und Diskussion mit Dr. Ute Finckh-Krämer   Foto: Jan Steinmauer

An diesem Wochenende lernten Hendrik und Robert wie Europapolitik tatsächlich funktioniert und wie viel Sachkompetenz, Argumentationskunst und Kompromissfähigkeit dabei gefordert sind. „Ich fand die SIMEP sehr interessant. Ich habe gemerkt, dass ich mir gut vorstellen könnte, später in die Politik zugehen“, berichtet Hendrik „Mein europäisches Verständnis und das Bewusstsein zur europäischen Einheit wurden nochmals gestärkt.“ Auch Robert Breetz fand die Simulation des Europäisches Parlaments sehr interessant: „Ich habe viel gelernt und finde es gut, dabei gewesen zu sein, doch für die Zukunft ist Politik nichts für mich.“

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Hendrik Imm (l.) und Robert Breetz (r.), Teilnehmer der SIMEP unseres Gymnasiums   Foto: Marcus J. Pfeiffer

Text: Marcus J. Pfeiffer

 

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