Perleberger Vorschüler sind nun „Bibfit“ für die Stadtbibliothek

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Puppenspielerin Knubbelkrud.

Seit Herbst letzten Jahres besuchten die Vorschulgruppen der Perleberger Kindereinrichtungen ihre Stadtbibliothek. Für jede Gruppe wurden jeweils drei Veranstaltungen in der Bibliothek durchgeführt, in denen die Kinder viel über die Benutzung einer Bibliothek und deren Medienangebot lernten.
Bibliotheksmitarbeiterin Petra Sommerfeld-Mader besprach mit den Kindern, welche Medien in einer Bibliothek entleihbar sind, denn die Stadtbibliothek hat nicht nur einen großen Kinderbuchbestand sondern auch DVD´s, CD`s, Tiptoi und Ting im Angebot. Aber auch Spiel und Spaß kamen bei den Veranstaltungen nicht zu kurz.
In einem Märchenquiz konnten die Kinder ihr Wissen unter Beweis stellen und sie lauschten ganz aufmerksam den Geschichten über einen einsamen Bären und der Bildergeschichte „Emma und Paul erleben die Jahreszeiten“ – präsentiert im Kamishibai-Erzähltheater.
Zum Abschlussfest des Projektes hatte die Stadtbibliothek dann am 17. Mai 2017 um 9.45 Uhr ins Freizeitzentrum „Effi“ eingeladen. Hier begeisterte die Puppenspielerin „Knubbelkrud“ die Kinder mit dem Stück „Alarm im Bücherschrank“. Alle Kinder und Erzieher/innen erlebten Papa Krokodil und Sohn, bei ihren außergewöhnlichen Versuchen das Lesen zu lernen.
An jede Kindergartengruppe wurden dann die „Bibliotheksführerscheine“, Erinnerungsbilder und Überraschungstüten für jedes Kind übergeben. Die Begleitmaterialien zu dieser Leseförderungsaktion wurden von der Sparkasse Prignitz gesponsert. Herzlichen Dank!
Das nächste Bibfit-Projekt startet in Perleberg im Oktober 2017.

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Die Vorschüler bei der Abschlussveranstaltung von „Bibfit“.

Es informiert die Stadt Perleberg

 

KRANKENSCHWESTER ROCK(T)

Krankenschwester Rock(t) 2016
Das Musik-Duo „By The Way“ im vergangenen Jahr auf der großen Bühne bei Krankenschwester Rock(t).

Das Krankenschwesterrock(t)- Festival geht in die 13. Runde und hat wieder diverse Bands aus den unterschiedlichsten Rock-Genres eingeladen. Am 26. Mai ist es wieder so weit, die Gitarren und Verstärker werden erneut in der „Kulturhauptstadt der Prignitz“ ausgepackt.
Auf dem Elbweg grüßt schon lauthals mit 24/7 Rock n Roll der Headliner „Rotz und Wasser“. Sie kommen mit fast 12.000 Facebook-Likes stromabwärts geschippert. „Niemand hat an diesem Abend die Absicht Blasmusik zu spielen“, außer SIPPEL. Die Gewinner des Publikumspreises des Landesrockfestivals Mecklenburg Vorpommern 2016 kennen die Haarener Bühne bereits ziemlich gut. Lokale Helden, mit großer Krankenschwesterquote in den eigenen Reihen, kommen mit „Kokas & Band“ aus Perleberg.

Krankenschwester Rock(t) 2016
Für das leibliche Wohl ist jedes Jahr bestens gesorgt.

„Polaroid“ als 2. lokaler Act wird das Festival eröffnen. Aus der Hauptstadt Berlin sind wir einige Horrorgeschichten gewohnt, „Circus Rhapsody“ werden uns ihre eigenen vorstellen. Wir begrüßen sie mit ihrem aktuellen Album „Telling Horrorstories“.
Das Krankenschwesterrock(t)- Team wächst stetig und freut sich mittlerweile über mehr als 30 aktive Haarener und Mitglieder des Krankenschwesterrock e.V.
Der Eintritt beträgt auch in diesem Jahr 10 €. Kulinarisch wird ebenfalls eine Menge geboten. Die „Fat- Nurses“ werden leckere Sachen vom Grill und der Fritteuse zaubern (u.a. Merquez-Würstchen, Pulled-Pork-Burger, SteakhousePommes). Die „Sweet- Nurses“ bieten u.a. selbstgemachte Waffeln und Zuckerwatte an. Die „Drunk-Nurses“ servieren Kalt- und Mixgetränke selbstverständlich auch ohne Krankenkassenkarte, rezeptfrei.

Krankenschwester Rock(t) 2016


Alle weiteren Infos und das komplette Line-Up finden Sie auf www.krankenschwesterrock.de und Facebook.


Das erste Krankenschwester Rock(t) fand am 7. Mai 2005 im Rahmen einer Feier für eine bestandene Krankenpflegerlehre statt und entwickelte sich schnell zu einem jährlichen Projekt mit viel Engagement und ehrenamtlichen Helfern. Seit 2014 gibt es auch einen eigenen gemeinnützigen Verein – den Krankenschwester Rockt e.V.

Krankenschwester Rock(t) 2016


Es informiert der Veranstalter

 

Erste Klassenfahrt nach Berlin

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Im JUMP House konnte sich so richtig ausgetobt werden.

In der Woche nach den Osterferien ging es für die Klasse 7.2 unseres Gymnasiums auf ihre erste Klassenfahrt nach Berlin. Zusammen mit Klassenlehrerin Sandra Pein erlebten die Schülerinnen und Schüler drei spannende und erlebnisreiche Tage in der Bundeshauptstadt, wie sie im Folgenden berichten.
Auf unserer Klassenfahrt besuchten wir das Berliner JUMP House und die Paintball-Halle der Kickerworld Berlin sowie das Dungeon. Das Jump House bot uns auf knapp 4000qm über 70 Trampoline, ein Airbag, mehrere Ballfelder und eine gepolsterte Mauer. Spaß war dabei garantiert. Mehr als 300 Besucher zählt das JUMP House täglich.

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Eine kleine Verschnaufspause, bevor es weitergeht.

Am Abend ging unsere Klasse in die Paintball-Halle. Nach einer kleinen Einweisung konnten wir auch schon loslegen. Am Anfang hatten viele Angst vor Verletzungen, aber nach den ersten Runden hatten alle Spaß. Mit den 18 Paintball-Waffen, auch Markierer genannt, hieß es unser Geschick unter Beweis zu stellen. Nach dem spannenden Match hatten alle bunte Klamotten, in denen wir dann zurück in die Jugendherberge fuhren.
Zudem haben wir uns in der Winterunterkunft für Obdachlose mit diversen Spielen dem Thema „Obdachlosigkeit” innerhalb unserer Klassenfahrt angenähert. So spielten wir unter anderem ein Spiel mit verschieden Aussagen, denen wir uns anschließen oder entgegenstellen konnten. Außerdem haben wir an einer Führung durch diese Unterkunft teilgenommen.

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Zahlreiche Spiele in der Gruppe stärkten die Gemeinschaft der Klasse.

Paulin Wudke war mit drei weiteren Mädchen der Klasse zusammen in einem Zimmer in der Jugendherberge untergebracht. „Die Jugendherberge ist sehr sauber, die Zimmer sind in Ordnung“, berichtet die Schülerin. „Am besten finde ich das W-Lan.“ Paulin hat sich die Klassenfahrt erlebnisreich, chaotisch und lustig vorgestellt, das hat sich dann klar bestätigt.
Die Freizeit wurde ganz individuell entweder in der Stadt oder auf den Zimmern verbracht. „In Berlin war ich jeden Tag oft mit den Mädchen aus meinem Zimmer unterwegs“, so Paulin Wudke. Neben Shoppen haben sie sich auch den Hauptbahnhof, den Alexanderplatz und den Fernsehturm angeschaut. Ihre Highlights waren ganz klar die Paintball-Halle und den Besuch des Berliner Dungeon. „Die erste Klassenfahrt mit Frau Pein hat mir gut gefallen, aber es war auch ein bisschen ungewohnt in der Großstadt“, erzählt sie.

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Klassenlehrerin Sandra Pein

Interview mit Klassenlehrerin Frau Pein:

Was waren Ihre Vorstellungen von der Klassenfahrt?
Frau Pein: „Da ich meine Klasse als große Einheit wahrnahm, habe ich keine Bedenken gehabt. Lediglich hatte ich Befürchtungen, dass sich einige  Schülerinnen und Schüler nicht an die Abmachungen und Regeln halten werden oder sich in Berlin nicht zurechtfinden würden.“

Wie haben Sie die Klassenfahrt geplant?
Frau Pein: „Die Planung der Klassenfahrt habe ich mit meinen Schülerinnen und Schülern gemeinsam vorgenommen. Ich bin der Auffassung, dass eine Klassenfahrt dazu beitragen sollte, sich näher kennenzulernen bei den Aktivitäten, die der Mehrzahl auch Spaß macht. Dazu gehört auch die gemeinsame Entscheidung über die Wahl des Ortes. Wichtig war mir aber auch, dass wir Aktivitäten unternehmen, die in der Prignitz nicht geboten werden oder nur in der Großstadt erfahrbar sind, z.B. die Erlebnisführung Obdachlosigkeit und die Trampolinhalle.“

Wie haben Sie sich auf die Klassenfahrt vorbereitet?
Frau Pein: „Ich habe gemäß unserer Abstimmung in der Klasse die günstigsten Angebote eingeholt, um zu einem vertretbaren Preis eine Klassenfahrt anzubieten.“

Inwiefern haben Sie Ihre Schüler auf die Klassenfahrt vorbereitet?
Frau Pein: „Mit Vorab-Infos und Belehrungen.“

Wie verlief die Klassenfahrt?
Frau Pein: „Ich bin rundum zufrieden und stolz auf meine Klasse, dass sie sich eigenverantwortlich und selbstständig in Berlin zurechtgefunden hat. Ich kann keine Zwischenfälle benennen.“

War das Ihre erste Klassenfahrt?
Frau Pein: „Nein, Ich habe schon einige Klassenfahrten hinter mir, als Hauptverantwortliche aber erst eine.“

Haben Sie sich so die erste Klassenfahrt mit uns vorgestellt?
Frau Pein: „Ich hatte keine genaue Vorstellung davon, wer was wie tut. Aber es bestand die Zuversicht und das Vertrauen in meine Klasse, eine Klassenfahrt nach Berlin machen zu können, ohne Schlimmes befürchten zu müssen, sonst wäre ich dem Wunsch auch nicht nachgekommen. Und ich wurde nicht enttäuscht, sondern ganz im Gegenteil: Mein Gefühl und mein Vertrauen haben mir recht gegeben. Jederzeit wieder.“


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Text: Merle Roder, Philipp Falkenhagen, Connor Arndt
Fotos: privat

 

Bücher aus dem Feuer

„Bücher aus dem Feuer“ am 10.5.2017 um 19.00 Uhr im Perleberger Trausaal (Rathaus)
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Bücher aus dem Feuer im vergangenen Jahr.   Foto: Stadt Perleberg

Im Gedenken an eine barbarische Zeit, in der Bücher auf Scheiterhaufen brannten, sind am 10.05.2017 um 19 Uhr in Perleberg alle Bürger eingeladen, Bücher und Autoren der einstigen nationalsozialistischen Ächtung zu entreißen. Die Veranstaltung findet im Rathaus (Trausaal) statt.

Am 10.05. und 21.06.1933 fanden in Deutschland öffentliche Bücherverbrennungen statt. Grundlage dafür bildeten schwarze Listen, die bereits Ende März 1933 von dem Bibliothekar W. Herrmann zusammengestellt worden waren, um eine „Säuberung“ in Universitäts- und Institutsbibliotheken, Leihbüchereien, Buchhandlungen, Stadt- und Volksbüchereien entsprechend der nationalsozialistischen Ideologie durchzusetzen. Die verbotene Literatur umfasste die Kategorien

  • Schöne Literatur (zunächst 71, dann 127 Schriftsteller und 4 Anthologien)
  • Geschichte (51 Autoren und 4 Anthologien)
  • Kunst (8 Werke und 5 Monographien)
  • Politik und Staatswissenschaften (121 Namen und 5 Werke ohne Verfasser)
  • Literaturgeschichte (9 Verfassernamen)
  • Religion, Philosophie, Pädagogik

Unmittelbar nach den ersten Bücherverbrennungen wurden die „schwarzen Listen“ am 16. Mai im „Börsenblatt für den Deutschen Buchhandel“ veröffentlicht. So konnte diese Verunglimpfung mithilfe der Fachverbände, der „Börsenverein des deutschen Buchhandels“ und der „Reichsverband der deutschen Leihbüchereien“ durch deren entsprechende Empfehlungen und Anordnungen zu einer systematischen und existenziellen Bedrohung von Autoren, Buchhändlern und Verlagen auswachsen. Die „Schwarzen Listen“ wurden fortlaufend erweitert. Am Ende umfasste dieser Index 12.400 Titel und das Gesamtwerk von 149 Autoren.

Die bundesweite Aktion „Bücher aus dem Feuer“ wird in Perleberg in Zusammenarbeit zwischen Perleberger Bürgerverein e.V., Stadtverwaltung, Gottfried-Arnold-Gymnasium und Prignitzer Bürgern gestaltet.
Weitere Informationen: www.buecherlesung.de

Bürgermeisterin Annett Jura wird ein Buch aus dem Feuer nehmen, Schülerinnen und Schüler des Gottfried-Arnold-Gymnasiums sowie weitere Personen wollen die Geächteten in Erinnerung halten. Diese Erinnerung ist ein Bekenntnis zu Gedankenvielfalt, Frieden und gegenseitigem Respekt.


Es informiert die Stadt Perleberg

 

Perleberg und die Landräte des Kreises Westprignitz

Nächster Vortrag zum 200-jährigen Kreisstadtjubiläum Perlebergs
am Montag, 8. Mai 2017 um 19.00 Uhr im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg

Dr. Jürgen W. Schmidt, Preußeninstitut Remscheid

Perleberg und die Landräte des Kreises Westprignitz 1860-1920

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Provinz Brandenburg, Kreisgliederung 1905.

Nicht nur wegen ihrer zentralen Lage, sondern auch wegen ihrer Größe und wegen ihrer Bedeutung als historische Hauptstadt der Prignitz wurde die Stadt Perleberg am 1. April 1817 der Sitz des Landrates des Kreises Westprignitz. Hier residierten im Zeitraum von 1860 – 1920 (mit einem Ausblick bis ins Jahr 1933) insgesamt 5 (7) Landräte.
Waren die Landräte vor 1918 zumeist adeliger Herkunft und zumeist gebürtige Prignitzer, wenn nicht wie Traugott von Jagow gar gebürtige Perleberger, so war ihnen doch insgesamt gemeinsam, dass sie ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und die Ausbildung zum höheren preußische Verwaltungsbeamten absolvierten und nachfolgend vom Westprignitzer Kreistag zum Landrat gewählt und anschließend vom preußíschen König in diesem Amt bestätigt wurden.

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Landrat Traugott v. Jagow.   Foto: akg

Vom Landrat verlangte man damals Tatkraft und zupackende Energie, um die Anordnungen der preußischen Regierung und die Gesetze im Kreis durchzusetzen und den Kreis besonders in wirtschaftlicher und verkehrstechnischer Hinsicht zu entwickeln. Ebenso hatte der Landrat auf die Bitten und Nöte der Kreisbewohner einzugehen und diese gegenüber der Regierung zu vertreten sowie als Helfer in allen Notund Katastrophenfällen menschlichen Lebens (z.B. Elbüberflutungen) beizustehen. Einer der Prignitzer Landräte ist besonders prominent geworden und in die deutsche Geschichte eingegangen, denn Traugott von Jagow avancierte zum reformfreudigen, schneidigen Berliner Polizeipräsidenten und später zum Innenminister der unrühmlichen Kapp-Putsch-Regierung 1920. Nach der Novemberrevolution 1918, in welcher der Perleberger Stadtsekretär Karl Wilhelm Liebke eine zeitweilige Diktatur in Perleberg errichte und den örtlichen Landrat aus dem Amt vertrieb, änderte sich das Bild vom Landrat. Die Westprignitzer Landräte sollten gemäß dem Willen der zumeist sozialdemokratischen preußischen Innenminister Sozialdemokraten sein bzw. wenigstens diesen nahestehen, wobei man auf die rein fachlichen Fähigkeiten nicht mehr sonderlich stark achtete.

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Siegelmarke. Der königliche Landrat des Kreises Westprignitz.

Nicht umsonst wurde Perleberg in den 1920er Jahren durch einige Korruptions- und andere Affären in der kommunalen und in der Kreisverwaltung erschüttert. An Beispielen wird im Vortrag auf die besonderen Beziehungen der in Perleberg residierenden Landräte zur Kreisstadt eingegangen.
Dr. Jürgen W. Schmidt, geb. 1958 in Weißenberg/Oberlausitz und wohnhaft in Berlin. Nach dem Dienst in NVA und Bundeswehr von 1993-97 Studium der Geschichte, Psychologie und Interkulturellen Erziehungswissenschaften. 2004 Promotion zum Dr. phil. Verfasser einer Reihe von Büchern und Aufsätzen zur deutschen und osteuropäischen Geschichte, zur Geheimdienstgeschichte und regelmäßig den Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Prignitz“ zu Themen der Prignitzer Geschichte.

Seit 2014: 1. Vorsitzender des Preußen-Instituts in Remscheid.

Ausgewählte Buchpublikationen: Gegen Russland und Frankreich. Der deutsche militärische Geheimdienst 1890-1914, 5. Aufl., Ludwigsfelde 2015. Spione, Betrüger, Geheimoperationen. Fallstudien und Dokumente aus 275 Jahren Geheimdienstgeschichte, Berlin 2015. Zur preußischen Geschichte: Polizei in Preußen im 19. Jahrhundert, 2. Aufl., Ludwigsfelde 2012.

Der Eintritt beträgt 5,- Euro, ermäßigt 3,- Euro.
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Kreishaus in der Berliner Straße.

Ausblick auf weitere Vorträge:

200 Jahre Kreisstadt Perleberg
Internationaler Museumstag Sonntag, 21. Mai 2017, 11.00 Uhr
Günther Seier, Präsident des Kreistages Perleberg a.D. und ehemaliger Leiter des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg:
Aus meiner Zeit als Kreistagspräsident 1990-1993. Erlebnisse und Rückblicke

200 Jahre Kreisstadt Perleberg
Montag, 12. Juni 2017, 19.00 Uhr
Hans Lange, Landrat des Kreises Prignitz a.D. (1993-2014):
Perleberg und die Kreisgebietsreform von 1993


Es informiert die Stadt Perleberg

 

Sonntagsbummeln in den Mai

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Die Freiwillige Feuerwehr Perleberg sorgte für das leibliche Wohl beim Sonntagsbummeln.

Perleberg. Volle Straßen und gute Laune bei bestem Wetter gab es heute Nachmittag in der Perleberger Innenstadt zum alljährlichen Sonntagsbummeln in den Mai. Viele Angebote und Schnäppchen sowie einige Leckereien boten die Einzelhändler zum traditionellem verkaufsoffenen Sonntag am ersten Wochenende im Mai.
Gegrillt und den Durst gestillt haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Perleberg auf dem Großen Markt. Neben leckerer Bratwurst gab es ebenso kühle Getränke.

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Leckeren selbst gebackenen Kuchen bot der elfte Jahrgang des Perleberger Gymnasiums.

Eine Hüpfburg sorgte bei den Kindern für allerlei Spaß und als Nachtisch gab es selbst gebackenen Kuchen von dem elften Jahrgang des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums.
Eine super Aktion boten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums aus dem Kunstkurs der zehnten Klasse unter der Leitung von Lehrerin Beate Groschinski. „Standbildtheater“, so heißt das aktuelle Thema im Unterricht. Doch ein einfacher Entwurf auf dem Papier reichte den Gymnasiasten nicht aus, wie Frau Groschinski verriet. Nach dem Vorbild der Idee sozialer Plastik von Joseph Beuys, einem deutschen Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner und Kunsttheoretiker, entstand ein völlig einzigartiges Theaterstück.

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Gesellschaftskritisches Theaterstück vom Kunstkurs der zehnten Klasse am Perleberger Gymnasium.

„Jeder Mensch ist ein Künstler“, so Joseph Beuys selbst. Jeder Mensch sollte seine Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Gesellschaft einbringen. „Mit den Gesellschaftsbildern in Verbindung mit der sozialen Plastik haben wir uns im Unterricht ausgiebig beschäftigt“, führt Beate Groschinski fort. „Ein großes Lob geht an die Schüler für ihr Engagement heute hier aufzutreten und viele eigene Ideen selbstständig eingebracht zu haben.“ Aufgetreten ist der Kunstkurs auf dem Großen Markt sowie in der Bäckerstraße.

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Leckere Bratwurst und kühle Getränke von der Perleberger Feuerwehr auf dem Großen Markt.

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Fotos und Text: Marcus J. Pfeiffer

Perleberger Kneipennacht – Standorte

Morgen Abend, am 30. April, findet in der Perleberger Innenstadt die traditionelle Kneipennacht statt. Auch in diesem Jahr beteiligen sich elf gastronomische Einrichtungen und zahlreiche Bands, Gruppen sowie Songwriter an diesem Event.
Hier eine Übersicht aller Locations und Musiker:

Ab 20 Uhr findet die Perleberger Kneipennacht mit Live Musik in allen teilnehmenden Gastronomien statt.
An der Abendkasse sind die Karten für 10,00 € erhältlich.

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