Viel Beifall zum Abschied

Mit einem letzten Konzert verabschiedeten sich drei Musikschüler von der Kreismusikschule

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Die diesjährigen Absolventen der Kreismusikschule.

Am Samstagabend hieß es Abschied nehmen, Abschied von der Perleberger Kreismusikschule. Lara Haufe und Theresa Telschow beide Absolventinnen des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums sowie Arne Hastedt, Absolvent des Wittenberger Gymnasiums sagten Tschüss und auf Wiedersehen mit dem Absolventenkonzert der Musikschule. Unter dem Motto „Musikschulen öffnen Kirchen“, wurde das Konzert von der Kantorin Dorothea Uibel in der Sankt Jacobi Kirche in Perleberg eröffnet, des Weiteren führte sie durch das abwechslungsreiche Programm. „Mit dieser Veranstaltung soll eine neue Tradition beginnen, es ist das erste Absolventenkonzert in dieser Art und Weise“, sagte Axel Gliesche, einer der Musiklehrer für Geige und Bratsche.

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Kantorin Dorothea Uibel führte durch das abwechslungsreiche Programm.

Für Ludwig von Beethoven wäre es eine wahre Freude gewesen, drei Sätze seiner Sonate g-Dur Opus 14/2 auf dem Klavier von Theresa Telschow zu hören. Das Publikum schenkte Lara Haufe auf der Quertflöte und Arne Hastedt auf der Geige nach Stücken von Gabriel Faure, Antonio Vivaldi, Felix Mendelson Bartholdy und Dimitri Schostakowitsch ebenso sehr viel Beifall. Nach langen anstrengenden, aber auch schönen Jahren des Übens und Probens sowie vieler Konzerte und Auftritte werden wir das Team der Musikschule vermissen, so Theresa. Im Anschluss wurden an die Musikdozenten Blumen zum Abschied und zum Bedanken überreicht. Nach einem wirklich gelungenen Konzert bedankte sich die Kantorin und bat um eine kleine Spende für das Kirchturmprojekt und der damit verbunden Sanierung des Kirchturms und der Glocken.

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Viele Besucher kamen in die Perleberger Sankt Jacobi Kirche.

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Fotos und Text: Michael J. Pfeiffer

 

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Wissenschaften näher gebracht

Einen Tag voller unterschiedlicher Wissenschaften, die in verschiedenen Vorträgen dargestellt wurden, gab es am vergangenem Montag zum zweiten Tag der Wissenschaften an unserem Gymnasium. „Zuvor wurde über zehn Jahre der Tag der Naturwissenschaften ausgerichtet, bis wir die Bandbreite vergrößerten“, berichtet Sabine Stephan als verantwortliche Lehrerin. 31 Vorträge wurden in diesem Jahr geboten, wobei jeder Schüler die Möglichkeit hatte, vier verschiedene Veranstaltungen zu besuchen, hieß es weiter.
Angeboten wurde ein bunt gemischtes Programm. Vom Poetry Slam, Supersäuren und Sprinkleranlagen über Essstörungen und Fasten bis hin zu der Vermessung des Universums und der Medien im Wandel der Zeit, reichten in diesem Jahr die Themen. Zu den Highlights in diesem Jahr zählte ein Vortrag von den beiden ehemaligen Schülerinnen Sabrina Jaap und Katrin Kühn. „Vom GAG zur Gründung – zwei Abiturienten erobern die Welt der Insekten“, hieß ihr Vortrag. Beide haben eine Firma gegründet, die es sich zum Ziel gemacht hat Hundefutter aus Insekten herzustellen. Auch für uns Menschen ist es in der Zukunft vorstellbar aus den kleinen Krabbeltierchen kleine Snacks zum Verzehr bereitzustellen. Das konnten die teilnehmenden Schüler auch gleich selbst ausprobieren und verkosten.
Mit dem Tag der Wissenschaften soll das Selbstbewusstsein und der Wissensstand gestärkt werden, wie Sabine Stephan meint. „Die Schüler halten die Vorträge nicht nur vor ihrer Klasse, sondern vor unterschiedlichen Jahrgängen. Sie sollen Sicherheit dazu gewinnen und neues ausprobieren können“, so die Lehrerin weiter. „Jeder soll etwas aus den Vorträgen für sich mitnehmen und über den eigenen Tellerrand hinausschauen.“ Der Tag der Wissenschaften wird jährlich am Montag vor den Sommerferien veranstaltet.

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Bei dem Vortrag der beiden ehemaligen Schülerinnen Sabrina und Katrin gab es kleine Muffins und Kekse aus und mit Mehlwürmern.   Foto: Schule

Text: Marcus J. Pfeiffer

 

Spannende Projekte am Gymnasium

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Auf Vermisstensuche mit den Hunden der Rettungshundestaffel aus Wittenberge.

Einen etwas anderen Unterricht erlebten die Schüler in der vergangenen Woche an unserem Gymnasium traditionell kurz vor den Sommerferien. Mit Sport, Kreativität, Kultur, Geschichte und Naturwissenschaft wurde die Projektwoche verlebt. In diesem Jahr konnten 18 Projekte angeboten werden, wie Anke Hildebrandt, Lehrerin und Organisatorin der Woche berichtet. Darunter Projekte wie Judo, Astronomie, die Industrialisierung der Prignitz sowie Götter und Riten. „Die Hälfte davon sind Schülerprojekte. Uns ist es wichtig, dass die Jahrgänge gemischt werden. Die verantwortlichen Schüler sollen selbstständig arbeiten und ihr Selbstbewusstsein stärken“, so Anke Hildebrandt. „Mit der Zusammenarbeit lernen sich alle besser kennen und das Schulleben wird noch mehr belebt.“ Zudem biete die Projektwoche die Gelegenheit Themen anzusprechen, die im Unterricht kaum angesprochen werden oder gar kein Thema sind.
Musikalisch ging es im Projekt „Straßenmusik“ zu. „Wir haben Lieder einstudiert, sind auf die Straße gegangen und haben für einen guten Zweck Geld gesammelt“, berichtet Schülerin Jenny Abert aus dem zehnten Jahrgang, die zusammen mit Marlena Plabst das Projekt leitete. „Unserer Schule, der Perleberger Tafel und dem Kindergarten Piccolino kommen die Einnahmen zugute.“ Eines der vielen Auftrittsorte war das Kreiskrankenhaus Perleberg. „Musik schafft Verbindungen. Wir freuen uns sehr über diesen schönen Auftritt“, sagte Karsten Krüger, Geschäftsführer der Klinik. Weitere Auftritte folgten in der Grundschule Geschwister-Scholl und im Stadtgebiet.

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Wie das geht mit dem Retten aus dem Wasser lernten die Teilnehmer des Projektes „Rettungsschwimmen“. 

In der Projektwoche kam auch die Rettungshundestaffel aus Wittenberge zum Einsatz. So wurden mit den Schülern viele Einsatzszenarien durchgeführt und dargestellt, wie Antonia Zado von der Hundestaffel informiert. „Doch zunächst haben wir viel Theorie gelehrt. Darunter wie man einen Notruf absetzt, Gefahren erkennt und wie das Funken geht. Das haben alle ganz gut gemacht.“ Mit Mantrailern und Flächenhunden ging es so innerhalb der Woche in den Wald, um nach Vermissten zu suchen. „Unser Ziel ist es die Schüler zu begeistern und vielleicht Nachwuchs zu bekommen“, so Antonia Zado weiter.
Wie man Menschen im Wasser rettet, lernten die Schüler im Perleberger Freibad bei dem Projekt „Rettungsschwimmen“ mit Schülerin Alexandra Welk. Sie ist selbst seit 2013 in der Wasserwacht und möchte ihr Wissen nun weitergeben. „Die Ausbildung findet in der Theorie und Praxis statt.“ So sieht auch die Woche der Gymnasiasten aus. „Wir lernen theoretisch die Erste Hilfe und die Gefahren im Wasser und üben praktisch verschiedene Befreiungsgriffe und das Retten mit Rettungsmitteln“, so Alexandra Welk weiter.
„Die Projektwoche ist keine einfache Geschichte, die Organisation ist sehr komplex. Ich finde es toll und bewundernswert, dass jeder Schüler erfasst wird“, so die stellvertretende Schulleiterin Marion Krieg. „Alle Projektleiter hängen sich richtig rein und halten alle bei der Stange. Ich finde es gut, dass wir uns der Herausforderung stellen.“ Im kommenden Jahr geht es weiter mit der nächsten großen Projektwoche. Schon weit im Voraus wird geplant und organisiert, woran Schüler und Lehrer gemeinsam mitwirken.

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„Straßenmusik“ gab es in der vergangenen Woche unter anderem vor dem Perleberger Kreiskrankenhaus.

Fotos und Text: Marcus J. Pfeiffer

 

Musikalische Tage für den Schulchor am Rudower See

Chorlager 2016
Wie im vergangenen Jahr…

In der vergangenen Woche fand das traditionelle Chorlager unserer Schule statt. Der neu aufgestellte Schulchor startete am Montag in die dreitägige Fahrt in die christliche Begegnungsstätte „Haus Lenzen“  am Rudower See. Diese war auch schon im letzten Jahr Ziel des Schulchors. „Der Zusammenhalt der Gruppe war in diesem Jahr deutlich stärker als im letzten“, äußerte sich Rhea Zierke, welche ebenfalls bereits im letzten Jahr mit von der Partie war und unseren Schulchor seit einigen Jahren als Lehrerin aktiv unterstützt. Zusammenhalt sei, laut Chorleiter Frank Wedel, generell das Hauptziel des traditionellen Chorlagers. Frank Wedel leitet den Schulchor nun seit vielen Jahren, neben seiner Arbeit an der Musikschule „Musikerfabrik“ in Stendal.
Der Aufbau der jährlichen Fahrt war zum großen Teil am Feedback der vorherigen orientiert, so hatten die Jugendliche in diesem Jahr mehr Zeit selbstständig etwas zu erarbeiten und zur Vorbereitung auf die sogenannte „Jamsession“, welche am Dienstag stattfand. Im Gegensatz zu 2016 wurden die Gruppen am Montag durch Zufall ausgewählt, um Ausgrenzung zu vermeiden.

Chorlager 2016
…war auch in diesem Jahr…

Die Jamsession umfasst das abendliche Zusammenkommen im Kaminzimmer in der Unterkunft in Lenzen, um eigens einstudierte Titel diverser Interpreten in den entsprechenden Gruppen vorzutragen. Am Montagabend ging es zudem auf eine kleine nächtliche Wanderung an den Rudower See. Zum Chorlager gehört aber natürlich nicht nur Spiel und Spaß, sondern auch die, über den Tag verteilten regulären Chorproben, in Vorbereitung auf die anstehenden Auftritte des Schulchors. Darunter zum Beispiel das Sommerfest unseres Gottfried-Arnold-Gymnasiums, welches am Mittwoch, 14. Juni, nur wenige Stunden nach dem Ende der Chorfahrt, stattgefunden hat.  In diesem Jahr das letzte Mal dabei waren Paul Franke und Olliver Kübeck, welche am Montag ihre Abiturergebnisse erhielten. Die beiden unterstützten den Chor über die Jahre schon bei diversen Auftritten und wir wünschen ihnen viel Glück und Freude auf ihrem weiteren Lebensweg.

Chorlager 2016
…das Chorlager für alle Beteiligten ein großes Highlight.

Text: Johann Becker
Foto: Marcus J. Pfeiffer

 

Vorlesewettstreit der 7. Klassen

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Die Teilnehmer des diesjährigen Vorlesewettbewerbs.

Am vergangenen Donnerstag war es wieder soweit. In der Aula vom Haus I unseres Gymnasiums trafen sich die besten Vorleser der drei siebten Klassen zum traditionellen „Vorlesewettsteit“.
Aus der Klasse 7.1 nahmen Galina Lüthje und Josephine Liermann teil, die 7.2 wurde von Paulin Wudke, Rika-Elen Krüger und Philipp Falkenhagen vertreten und die besten Vorleser der 7.3 waren Naike Kopsch, Leny Schwartz und Juliana Wendt.
Vor einer Jury aus Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen zehn und zwölf stellte jeder Teilnehmer sein Lieblingsbuch sowie dessen Autor vor. Um dem Publikum, ihren Klassenkameraden aus dem siebten Jahrgang, einen Eindruck von der Handlung des Romans und der Schreibweise des Autors zu vermitteln, las auch jeder einen kurzen Auszug vor. Die Jury bewertete dann die Leistungen nach Kriterien wie Textauswahl, Leseleistung oder Kontakt zum Publikum.
Die Höchstpunktzahl erreichten Josephine Liermann (7.1) und Juliana Wendt (7.3). Sie teilen sich den 1. Platz. Josephine stellte ihren Lieblingsroman „Zimt und weg“ von Dagmar Bach sehr überzeugend und mit viel Begeisterung vor. Juliana präsentierte das Buch „Mein Lotterleben – volle Kanne Koala“ von Alice Pantermüller und Daniela Kohl mit einer großen Portion Humor. So sprang bei diesen beiden der Funke am besten an das Publikum über. Herzlichen Glückwunsch!

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Die Jury (vlnr.): Joshua Preetz, Lise Bottas und Oliver Kübeck

Auf dem 2. Platz landete Paulin Wudke (7.2) mit dem Roman „Tote Mädchen lügen nicht“ von Jay Asher, mit ganz knappem Abstand gefolgt von Naike Kopsch (7.3) auf Platz 3. Naikes Beitrag war ein Roman des schwedischen Autors Fredrick Backman mit dem Titel „Meine Oma lässt grüßen und sagt, es tut ihr leid“. Gratulation!
Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gebührt ein großes Lob und Maß an Respekt, dass sie es geschafft haben, vor einem zahlreich erschienen Publikum so überzeugend aufzutreten und ihre Zuhörer in den Bann zu ziehen.
Vielleicht haben sie ja sogar erreicht, dass der eine oder andere wieder einmal mehr ein spannendes oder lustiges Buch zur Hand nimmt und merkt, dass man dabei oft besser abschalten kann, als wenn man in die Welt von „Faceook und Co“ abtaucht.
In diesem Sinne: Lest mal wieder!


Hier noch die Titel der weiteren vorgestellten Bücher als Anregung:
  • „Ein Baum voller Geheimnisse“ von Nalie Standiford
  • „Bob, der Streuner – eine Katze, die mein Leben veränderte“ von James Bowen
  • „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green
  • „Nerve – das Spiel ist aus, wenn wir es sagen“

Fotos und Text: Schule

 

Erfolgreiche Teilnehmer am Bolyai-Wettbewerb

Ende Januar nahmen insgesamt neun Teams, bestehend aus Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis elf unseres Gymnasiums, am sogenannten Bolyai-Wettbewerb teil.
Von einer Handvoll Lehrerinnen und Lehrern sowie anfangs wenigen Mannschaften wurde der Wettbewerb vor zwölf Jahren ins Leben gerufen. Heute nehmen allein in Ungarn mehr als 80.000 Schülerinnen und Schüler daran teil. Seit drei Jahren gibt es den Bolyai-Wettbewerb auch an deutschen Schulen in 14 Bundesländern mit mehr als 5000 Teilnehmern.
Er ähnelt dem allbekannten Känguruwettbewerb, doch werden beim Bolyai alle Aufgaben im Team bewältigt. Das Ziel ist es so viele altersgerechte auf die Klassenstufen abgestimmte Denk- und Knobelaufgaben wie möglich innerhalb von 60 Minuten zu lösen. Nun stehen die Ergebnisse für die diesjährige Runde fest.
„Vor wenigen Tagen erhielten wir die Ergebnisse“, berichtet Sabine Stephan, Koordinatorin und Mathematiklehrerin an unserer Schule. „Gleich drei Teams unserer Schule belegten in den nord-östlichen Bundesländern vordere Plätze.“ Vierte Plätze belegten die Teams aus dem neunten und elften Jahrgang sowie einen sechsten Preis erhielt das Team aus der zehnten Klasse. „Ich bin sehr stolz auf alle Teams und sehr zufrieden mit unserer Platzierungen“, so Sabine Stephan. „Viele Köpfe können gemeinsam ihre Gedanken zusammenbringen, das macht den Bolyai-Wettbewerb aus. Die Zeit ist kaum ausreichend. So sollen die Lösungen nicht hinterfragt, sondern abgeschätzt werden.“ Schon zuvor übte die engagierte Mathematiklehrerin mit einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihrer Mathe AG mit ähnlichen Aufgaben.
Zu den Preisträgern am Perleberger Gymnasium zählen insgesamt neun Schüler.
Unter ihnen Zoe Franke aus der neunten Klasse. „Die Aufgaben waren wirklich schwer, wir mussten viel knobeln und uns anstrengen, um auf Ergebnisse zu kommen. Zuvor haben wir die Aufgaben unter uns aufgeteilt, um effektiv zu arbeiten, was Teamarbeit ausmacht.“
Auch Madita Kudla aus dem elften Jahrgang berichtet von ihrer Teilnahme. „Zu jeder Aufgabe gab es vier bis fünf Lösungsvorschläge. Davon konnte eine oder auch alle richtig sein, das war das Schwierige und Knifflige daran. Man muss das richtige Ergebnis abwägen, doch ist ein Vorzeichen falsch, kann das Ergebnis ein komplett anderes sein. Sich darauf vorbereiten ist daher kaum möglich.“ Bereits im letzten Jahr nahm die Schülerin am Bolyai-Wettbewerb teil und ist der Meinung, dass er jedes Jahr eine neue Herausforderung ist.

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Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Gymnasiums am diesjährigen Bolyai-Wettbewerb.

Fotos und Text: Marcus J. Pfeiffer

 

Chemie ist das, was knallt und stinkt

biology-1300535_1280-copyBeim Begriff Chemie denkt jeder gleich an Explosionen in Reagenzgläsern und ätzende Säuren, die alles zerfressen. Das sehen die Schüler der Chemie AG am Perleberger Gymnasium innerhalb des Ganztages ein wenig anders und gehen der Chemie auf den Grund. Was ist Chemie eigentlich? Im Internet findet man die ein oder andere mehr oder weniger ausführliche Definition dazu. Kurz gesagt ist Chemie eine Naturwissenschaft, die sich mit dem Aufbau, den Eigenschaften und der Umwandlung von Stoffen beschäftigt. Böse Zungen behaupten: „Chemie ist der schmutzige Teil der Physik“. Ganz so ist das natürlich nicht, in der Chemie gibt es eine Menge an interessanten Dingen zu entdecken. Ab der achten Klasse besteht in der Arbeitsgemeinschaft von Chemielehrer Wolfgang Steffen die Möglichkeit, dass interessierte Schülerinnen und Schüler sich näher mit allem auseinandersetzen, was die Chemie betrifft. Wie funktioniert zum Beispiel die Destillation, wie wird die Dichte von verschiedenen Materialien bestimmt und wie unterscheiden sich lösliche und nicht lösliche Stoffe voneinander? Mit diesen Fragen und noch mehr chemischen Themen beschäftigen sich jeden zweiten Dienstag die Teilnehmer in der AG.
„Momentan sind drei Schüler auf den Spuren der Chemie, um ihren Wissensdurst zu den Stoffen zu stillen. Natürlich sind weitere interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer herzlich willkommen“, berichtet Herr Steffen.
chemistry-148044_1280-copyDer Lehrer unseres Gymnasiums unterrichtet schon seit 1986 Chemie und Mathematik und möchte den Schülerinnen und Schülern gern diese interessante Naturwissenschaft näher bringen. „Gemeinsam suchen wir Stoffe aus, mit denen wir uns innerhalb von Experimenten und Versuchsreihen intensiv beschäftigen“, heißt es weiter. So wird den Reaktionen verschiedener Gemische auf den Grund gegangen und die Zusammensetzung herausgefunden. So manches Alltagsrätsel kann somit gelöst werden.
Unter den Wissbegierigen ist Johannes Struck, Schüler des achten Jahrgangs. „Mir gefällt die Chemie AG bei Herrn Steffen sehr, vor allem das Experimentieren. Wir probieren und tüfteln so lange, bis wir zu einem Ergebnis kommen.“ Auch Schülerin Yen Quyuh Vu ist voll mit dabei. „An der Chemie mag ich, dass man nichts auswendig lernen muss, sondern durch Nachdenken und Logik die Antworten findet. Das hilft mir auch im Unterricht.“ Die Arbeitsgemeinschaft macht Spaß, ist spannend und manchmal überraschend, da waren sich beide einig. Klar, dass sie die Chemie AG weiterempfehlen.
Haben wir Euer Interesse geweckt? – Dann wendet Euch an Herrn Steffen oder schaut selbst vorbei! Treff ist immer Dienstag in der roten Woche, das nächste Mal in der Woche nach den Ferien.

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Es wir getüftelt, probiert und gerechnet, um auf ein Ergebnis zu kommen.

Text: Connor Arndt und Philipp Falkenhagen
Foto: Marcus J. Pfeiffer