Weltkriegsbomben in Breese gesprengt

Es ist der frühe Donnerstagmorgen kurz vor 7 Uhr: Die ersten Einwohner von Breese verlassen ihre Häuser. Zumeist sind die Rollläden geschlossen oder die Fenster angekippt. Der Grund ist eine angekündigte Sprengung von mehreren Weltkriegsbomben südwestlich von Breese in einer Waldschneise. Der Sperrkreis war mit 1000 Metern bemessen und zog sich quer durch das Dorf. Betroffen waren um die 700 Bewohner, annähernd die Hälfte der Gesamtbevölkerung des Dorfes, darunter auch einige Betriebe. Ein kleiner Teil der Sperrzone erstreckte sich durch Wittenberge. Insgesamt waren 43 Polizeibeamte zur Absicherung im Einsatz.
Gegen halb acht rückte die Feuerwehr an, um bei der Evakuierung zu helfen. Pünktlich um 8 Uhr sperrte die Polizei jegliche Zufahrtswege zum Sperrkreis. Anschließend musste an jedem Haus geklingelt werden, um sicherzustellen, dass sich keiner mehr darin befindet. Eine gute Stunde später wurde durch Gerald Neu, Leiter des Ordnungsamtes Bad Wilsnack/Weisen, der Sperrkreis zur Vorbereitung der Sprengung freigegeben. Es begann die Arbeit von Gerd Fleischhauer, Truppführer des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Polizei und sein Team, die Bomben für die Sprengung zu präparieren.
Kurz nach halb zwei fuhr der letzte ICE, die folgende Zugpause war für die Sprengung vorgesehen. Gegen 13.45 Uhr wurden die Weltkriegsbomben durch einen Zeitzünder mittels Hohlladungen gezündet. Laut Gerald Neu handelte es sich um elf Fünfzentnerbomben und eine Zehnzentnerbombe.
Kurze Zeit später gab es nach der sogenannten Karenzzeit einen Kontrollgang. Nach 15 Uhr wurden die gesperrten Straßen für den Verkehr wieder freigeben und wenig später war die Evakuierung beendet.


Der Amselweg in Breese bildete die Grenze des Sperrkreises. Die Bewohner in den linken Häusern wurden evakuiert, die in den rechten waren nicht betroffen.DSC08927

Gegen 07.30 Uhr begann das Amt Bad Wilsnack/Weisen zusammen mit der Feuerwehr die Bewohner zu evakuieren, indem sie ihnen beratend zur Seite standen und Hilfe anboten.DSC08937DSC08941
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Brand in Mehrfamilienhaus

Perleberg. Heute Morgen gegen halb vier wurden die Freiwilligen Feuerwehren zu einem Brand im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in die Hamburger Straße/Lindenstraße nach Perleberg gerufen. Zum Einsatz kamen alle Feuerwehren der Stadt Perleberg sowie die Drehleiter aus Wittenberge und die Feuerwehr Karstädt. Beim Eintreffen der Kameraden brannte eine Wohnung im ersten Obergeschoss in voller Ausdehnung und breitete sich bereits auf das zweite Obergeschoss aus. Ein Übergreifen auf denDachstuhl konnte verhindert werden. Insgesamt mussten neun Bewohner des Hauses gerettet werden, heißt es im Polizeibericht, einige davon über die Drehleiter. Des Weiteren konnten einige Haustiere gerettet werden. Drei Personen kamen zur Behandlung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Außerdem wurden vier Menschen vorsorglich aus einem angrenzenden Wohnhaus evakuiert. Während den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann am Fuß und kam ins Krankenhaus. Das Ordnungsamt der Stadt Perleberg organisierte Unterkünfte für Bewohner, dessen Wohnungen nicht mehr bewohnbar sind. Nach mehr als acht Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen derzeit noch an.

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Auf der Facebook-Seite der Ortsfeuerwehr Perleberg gibt es einige Fotos von dem Brand in der vergangenen Nacht:

Die Ortsfeuerwehr Perleberg auf Facebook

Foto und Text: Marcus J. Pfeiffer

 

Dachstuhlbrand in Dergenthin

In der vergangenen Nacht kurz vor 1.00 Uhr wurde die Perleberger Feuerwehr zusammen mit den Feuerwehren aus Quitzow, Dergenthin, Spiegelhagen, Groß Buchholz, Düpow, Karstädt und Weisen zu einem Dachstuhlbrand in den Ortsteil Dergenthin gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte der Dachstuhl eines Hauses in voller Ausdehnung. Nach unseren Informationen befand sich zu dieser Zeit niemand mehr im Gebäude, es gab keine Verletzte. Rund fünf Stunden waren die Kameraden im Einsatz. Zwischenzeitlich gab es einen weiteren Einsatz in der Heinrich-Heine-Straße, hier hieß die Einsatzmeldung „Türnotöffnung“. Am heutigen Vormittag kurz vor 10 Uhr mussten die Perleberger und Quitzower Kameraden erneut zum Nachlöschen an den Brandort. Zu der Ursache des Feuers liegen uns noch keine Informationen vor.


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Feldbrand bei Wüsten-Buchholz

Am frühen Nachmittag (um 13.41 Uhr) wurden heute die Feuerwehren aus Perleberg, dem dazugehörigen Ortsteil Quitzow sowie Karstädt, Weisen und Wittenberge zu einem Feldbrand zwischen Schönfeld und Wüsten-Buchholz gerufen. Es brannte eine größere Fläche von Getreide (zwei Hektar Roggen). Einige Bäume (mehrere morsche Weiden) am Rande eines Feldweges gerieten ebenfalls in Brand, konnten jedoch nach kurzer Zeit erfolgreich gelöscht werden. Zu der Ursache des Feuers liegen uns noch keine Informationen vor (Erntearbeiten fanden zu dieser Zeit nicht statt). Der Pressebericht von der Polizei folgt.

(Es wurden einige Ergänzungen vorgenommen)


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Der 100. Einsatz der Perleberger Feuerwehr

Heute Abend brannte bei Wüsten-Buchholz eine Jagdhütte vollkommen aus. Alarmiert wurde die Perleberger Feuerwehr mit ihren Ortsteilen sowie die Feuerwehr Karstädt. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt, der offizielle Polizeibericht folgt morgen. Euch allen eine ruhige Nacht!

Fotos in unserem Archiv:

Fotos: Marcus J. Pfeiffer

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der B5 bei Perleberg

Heute Nachmittag kurz vor halb fünf kam es auf der B5 kurz hinter Quitzow zu einem schweren Verkehrsunfall. Sofort rückte die Perleberger Feuerwehr zur Bergung der Personen an. Es stellte sich heraus, dass glücklicherweise niemand im Fahrzeug eingeklemmt war. Ein Mercedes-Fahrer fuhr in Richtung Perleberg, als er aus noch ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam, mit einem Baum kollidierte und sich überschlug. Die beiden Insassen waren am Unfallort nicht vernehmungsfähig und kamen in ein Krankenhaus. Nachdem die Perleberger Wehr die Straße gereinigt hatte, konnte sie nach rund einer Stunde wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Fotos in unserem Archiv:

Fotos: Marcus J. Pfeiffer

 

Taube im Balkonnetz

Zu einem außergewöhnlichen Einsatz wurde die Perleberger Feuerwehr heute um 12:47 Uhr alarmiert. Einsatzstichwort war „Tier in Not – Taube im Balkonnetz“. Sofort machten sich drei Einsatzfahrzeuge auf den Weg in die Heinrich-Heine-Straße. Als die Perleberger Feuerwehr eintraf, war die Lage offensichtlich. Eine Taube hat sich in einem Netz auf einem Balkon im 5. Obergeschoss verfangen. Sofort wurde die Drehleiter herausgefahren, um die Taube zu retten. Doch nicht nur die Feuerwehr wollte helfen, es kamen noch weitere Tauben, die ihrer Genossin beiseite stehen wollten, diese sich teilweise ebenfalls verhedderten. Nachdem das Netz abmontiert war, konnten die Vögel letztendlich wieder die Freiheit genießen, dank der Perleberger Feuerwehr. Dazu ein paar Fotos in unserem Archiv:

Fotos: Marcus J. Pfeiffer