Sonntagsbummeln in den Mai

IMG_0024 (Copy)
Die Freiwillige Feuerwehr Perleberg sorgte für das leibliche Wohl beim Sonntagsbummeln.

Perleberg. Volle Straßen und gute Laune bei bestem Wetter gab es heute Nachmittag in der Perleberger Innenstadt zum alljährlichen Sonntagsbummeln in den Mai. Viele Angebote und Schnäppchen sowie einige Leckereien boten die Einzelhändler zum traditionellem verkaufsoffenen Sonntag am ersten Wochenende im Mai.
Gegrillt und den Durst gestillt haben die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Perleberg auf dem Großen Markt. Neben leckerer Bratwurst gab es ebenso kühle Getränke.

IMG_0079 (Copy)
Leckeren selbst gebackenen Kuchen bot der elfte Jahrgang des Perleberger Gymnasiums.

Eine Hüpfburg sorgte bei den Kindern für allerlei Spaß und als Nachtisch gab es selbst gebackenen Kuchen von dem elften Jahrgang des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums.
Eine super Aktion boten die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums aus dem Kunstkurs der zehnten Klasse unter der Leitung von Lehrerin Beate Groschinski. „Standbildtheater“, so heißt das aktuelle Thema im Unterricht. Doch ein einfacher Entwurf auf dem Papier reichte den Gymnasiasten nicht aus, wie Frau Groschinski verriet. Nach dem Vorbild der Idee sozialer Plastik von Joseph Beuys, einem deutschen Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner und Kunsttheoretiker, entstand ein völlig einzigartiges Theaterstück.

IMG_0069 (Copy)
Gesellschaftskritisches Theaterstück vom Kunstkurs der zehnten Klasse am Perleberger Gymnasium.

„Jeder Mensch ist ein Künstler“, so Joseph Beuys selbst. Jeder Mensch sollte seine Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Gesellschaft einbringen. „Mit den Gesellschaftsbildern in Verbindung mit der sozialen Plastik haben wir uns im Unterricht ausgiebig beschäftigt“, führt Beate Groschinski fort. „Ein großes Lob geht an die Schüler für ihr Engagement heute hier aufzutreten und viele eigene Ideen selbstständig eingebracht zu haben.“ Aufgetreten ist der Kunstkurs auf dem Großen Markt sowie in der Bäckerstraße.

IMG_0091 (Copy)

IMG_0041 (Copy)
Leckere Bratwurst und kühle Getränke von der Perleberger Feuerwehr auf dem Großen Markt.

IMG_0054 (Copy)

Fotos und Text: Marcus J. Pfeiffer

Perleberger Kneipennacht – Standorte

Morgen Abend, am 30. April, findet in der Perleberger Innenstadt die traditionelle Kneipennacht statt. Auch in diesem Jahr beteiligen sich elf gastronomische Einrichtungen und zahlreiche Bands, Gruppen sowie Songwriter an diesem Event.
Hier eine Übersicht aller Locations und Musiker:

Ab 20 Uhr findet die Perleberger Kneipennacht mit Live Musik in allen teilnehmenden Gastronomien statt.
An der Abendkasse sind die Karten für 10,00 € erhältlich.

983334327

 

Totenkronen für Himmelskinder

Neue Sonderausstellung im Stadt- und Regionalmuseum Perleberg
„Totenkronen für Himmelskinder“ vom 30. April bis 20. August 2017

Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 30. April um 11.00 Uhr

Totenkronenbrett für ein 1848 mit 15 Jahren verstorbenes Mädchen, SRM Perelberg (Copy).jpg
Totenkronenbett für ein 1848 mit 15 Jahren verstorbenes Mädchen.

Am kommenden Sonntag, 30. April 2017 um 11.00 Uhr eröffnet das Stadt- und Regionalmuseum Perleberg die nächste Sonderausstellung – eine von der Berliner Kuratorin Sylvia Müller -Pfeifruck konzipierte Wanderausstellung über den Totenkronenbrauch in Brandenburg, ergänzt um herausragende Exponate aus dem Bestand des Stadt- und Regionalmuseums Perleberg, aus altmärkischen und Prignitzer Kirchen.
Auch die drei in Särge gebetteten Totgeburten bzw. sehr früh verstorbenen Säuglinge auf dem Hasse-Gemälde im Eingangsbereich des Museums, Anna, Samuel und Christophorus, tragen Totenkronen.
Seit etwa 1550 verbreitete sich im christlichen Europa ein besonderer Brauch beim Begräbnis ledig Verstorbener: man beging das Begräbnis als Hochzeit und widmete den zu früh gegangenen Totenkronen. Diese galten als Ersatz für die zu Lebzeiten entbehrte Brautkrone, als Zeichen der Jungfräulichkeit ebenso, wie als Vorstufe der Krone des ewigen Lebens mit dem himmlischen Bräutigam Christus. Die Taufe eines Kindes galt als Verlobung der Seele mit Chri stus, der Tod eines Kindes als Hochzeit mit ihm. Daher wurden Totenkronen auch männlichen Ledigen verehrt.

Haarbild für zwei 1884 verstorbene Geschwister, SRM Perleberg (Copy)
Haarbild für zwei 1884 verstorbene Geschwister.

Zunächst wurden die Kronen mit ins Grab gegeben. Im Barock ging man dann dazu über, sie in den Gotteshäusern als Gedächtnismale für alle sichtbar auszustellen. Man hängte sie an Wänden und Emporen oft über dem Kirchenstuhl der betroffenen Familie auf. Manchmal wurden dafür Konsolbretter oder verglaste Kästen angefertigt. Im 19. Jahrhundert findet man auch vertiefte und verglaste Bilderrahmen mit Kränzen oder Kissen.
Über Jahrhunderte prägten die farbenfrohen Kronen, die verschiedenste Formen und überwiegend künstliche Materialien aufwiesen, in heute kaum mehr vorstellbarem Maße die Atmosphäre der Kirchen. Sie brachten „Poesie und Leben“ in die Gotteshäuser, wie Theodor Fontane eindrucksvoll niederschrieb. Heute sind diese Sachzeugnisse rar geworden. Sie wurden im 19./20. Jahrhundert massenhaft aus den Kirchen entfernt. Leider gehört die Prignitz dabei zu jenen Landstrichen, in denen man dabei besonders gründlich vorging.

Sargporträt für einen 1664 verstorbenen Säugling mit Totenkrone. Ausschnitt aus dem Gedächtnisbild der Familie Hasse von 1687, SRM Perleberg (Copy)
Sargporträt für einen 1664 verstorbenen Säugling mit Totenkrone. Ausschnitt aus dem Gedächtnisbild der Familie Hasse von 1687.

Die Ausstellung führt einige der wenigen in der Prignitz noch erhaltenen Denkmäler des Brauches zusammen, ergänzt um Beispiele der angrenzenden Altmark. Sie bettet den Totenkronenbrauch in eine übergreifende Betrachtung der enorm hohen Kindersterblichkeit in der Vergangenheit ein und fragt nach dem Umgang der Menschen mit dieser Tragödie.
Heute kommt es zum Glück nur noch selten vor, dass Menschen bereits als Kinder und Heranwachsende versterben. Geschieht es doch, erzählen reich mit Engelsfiguren und Spielzeug versehene Kindergräber ebenso wie blumengeschmückte Straßenkreuze von dem Leid und der Trauer der Eltern und Geschwister, der Freunde und Weggefährten.


Es informiert die Stadt Perleberg
Fotos: Stadt- und Regionalmuseum

 

Veranstaltung zum langen Tag der Bibliotheken

Langer Tag der Bibliotheken: 28. April 2017 um 19:00 Uhr – Stadtbibliothek Perleberg

SCHÄFERS STÜNDCHEN, FRÖHLICHKEIT und FRAUEN

Kabarettist Alexander g. Schäfer. (Copy)
Kabarettist Alexander G. Schäfer

Und er muss es wissen, ist er doch seit über 20 Jahren verheiratet. Weiß also, was es heißt, ähnlich wie Herr Sauer, seiner Kanzlerin das Kommando zu überlassen. Natürlich hat Schäfer auch außerhalb, sozusagen als Freigänger, seine Erfahrungen gemacht und gibt mit „UrBerliner Schnauze“ als Bonbonkocher und passionierter Autogrammsammler im Rahmen seines „SCHÄFER(S) STÜNDCHEN“ über seine Ansichten von Beziehungen und Sex, angesehenen Promis und unansehnlichen Politikern bzw. über die Blamagen der großen und kleinen Politik bereitwillig Auskunft.

Als ehemaliger Autor und Ensemble-Mitglied des legendären Berliner Kabarett-Theaters „Die Stachelschweine“ konnte Schäfer viel Erfahrung mit traditionellem Kabarett sammeln und verbindet diese nun mit modernen Comedy-Elementen zu einer unterhaltsamen Mischung aus Kabarett-Theater und StandUp-Comedy.

Der Eintritt ist frei!


Es informiert die Stadt Perleberg

Jeden Tag ein neues Motto

In der vergangenen Woche fand die alljährliche Mottowoche vom zwölften Jahrgang des Perleberger Gymnasiums statt. Jeden Tag wurde sich passend zu einem neuen Thema kostümiert. Die Mottowoche findet jährlich vor den alles entscheidenden Abiturprüfungen statt, um das Ende der Schulzeit einzuläuten.

Hier eine Bilderreihe zu der vergangenen Woche:

Memory Monday – Helden der Kindheit

IMG_7752 (Copy)


Time-Travel Tuesday – Zeitreise

IMG_7805 (Copy)


Weird Wednesday – Anti-Ich Tag

IMG_8016 (Copy)


Terrible Thursday – Horror

IMG_8037 (Copy)


Fantasy Friday – Märchen

IMG_8273 (Copy)

Fotos: Jahrgang

 

Neue Ausstellung in Rathausgalerie

Große Kunst in kleiner Galerie: Wolfgang Würfel
Wolfgang Würfel (Copy)
Wolfgang Würfel

Technische Meisterschaft und ideenreiche Virtuosität vereint Wolfgang Würfel in seinen Kunstwerken, welche als Holzstiche, Ölgraphik, Schabarbeiten, Bleistift- und Federzeichnungen in mehr als 150 literarischen Werken als Buchillustrationen erschienen sind. In Perleberg hat der preisgeehrte Künstler bereits im Rahmen der vielbeachteten Buchkunstausstellungen ausgestellt.
Ein Wiedersehen in der Perleberger Rathausgalerie anlässlich seines 85.Geburtstages bietet dem interessierten Betrachter eine außergewöhnliche Annäherung an den Schöpfer phantastischer Szenen aus Tier- und Menschenwelt in Kinderbüchern und Weltliteratur.

Ausstellungszeitraum: 04.04. bis 17.5.2017


Es informiert die Stadt Perleberg

 

Früchte der Reformation in Perleberg

Religionen – Reformation – Räume
Flyer Veranstaltungsprogramm Perleberg zum 500. Reformationsjubiläum

doc01594720170405115401_001 (Copy)Am kommenden Freitag, 07.4.2017, um 19:00 Uhr spricht Dr. Uwe Czubatynski in der St. Jacobi-Kirche über die „Früchte der Reformation in Perleberg“ – es ist der erste Vortrag im diesjährigen Kulturlandprojekt Reformation. Von März bis zum Dezember werden in Perleberg an unterschiedlichen Örtlichkeiten des historischen Stadtkernes Veranstaltungen mit Bezug auf die Reformation geboten, die im jetzt vorliegenden Veranstaltungsflyer zusammengestellt sind.

30 Veranstaltungen in Perleberg werden darin gesondert ausgewiesen, wie Martina Hennies von der Stadt Perleberg dazu erläutert. Vorträge, Konzerte, Ausstellungen, Filme und Aktionen anlässlich des Reformationsjubiläums laden Zuhörer und Zuschauer aller Altersgruppen dazu ein, sich der gesellschaftsverändernden Kritik Luthers anzunähern.

Kooperationspartner sind u. a. der evangelische Kirchenkreis Prignitz, Kreismusikschule Prignitz, Tourismusverband Prignitz, Stadt- und Regionalmuseum Perleberg, Bürgerverein Perleberg, Projekt Judenhof in Zusammenarbeit mit der Stadt Perleberg als Mitgliedsstadt der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg

Der Flyer ist kostenlos in der Stadtinformation, Rathaus, Museum, Kirche, Buchhandlung erhältlich.


Es informiert die Stadt Perleberg