Terror in Brüssel II

Nach den Detonationen in Belgien, zum einen am Flughafen “Zaventem” und zum anderen in der U-Bahnstation “Maelbeek” soll es wohlmöglich eine weitere Explosion in der Nähe der Rue de la Loi gegeben haben, so berichten unterschiedliche Medien via Social Media. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine kontrollierte Sprengung eines verdächtigen Gepäckstücks handelt, berichtet n-tv.

Viele EU-Länder verschärfen ihre Sicherheitsmaßnahmen. Darunter Polen, Griechenland, Deutschland, Frankreich und die Niederlande.

Kanzlerin Merkel reagiert über ihren Regierungssprecher auf die Anschläge:

Facebook richtet einen Service ein zur „Überprüfung des Sicherheitsstatus“. Dabei kann man mit seinen Freunden, die sich in diesem Gebiet befinden in Kontakt treten. Des Weiteren ist es möglich seine Freunde als „In Sicherheit“ zu markieren, wenn man weiß, dass es ihnen gut geht.

Link: Facebook – Safetycheck

Mittlerweile verkehren alle Taxen in Brüssel kostenlos. Der Pariser Eiffelturm erstrahlt in Gedanken an die Opfer in den Farben Schwarz-Gelb-Rot. Es wurde zum Blutspenden aufgerufen. Die Zahl der Opfer ist auf 34 gestiegen. 14 Tote soll es am Flughafen gegeben haben und 20 in der U-Bahnstation.

FolgendeFotos auf Twitter sollen angebliche Festnahmen in Brüssel dokumentieren:

Des Weiteren berichten unterschiedliche Medien über eventuelle Waffenfunde am Flughafen. Außerdem sollen zur Stunde mehrere Hausdurchsuchungen in der belgischen Hauptstadt stattfinden. 
Autohersteller Audi hat in seinem Werk in Brüssel eine Schicht abgesagt. Des Weiteren wurde ein Atomkraftwerk ganz in der Nähe zur deutschen Grenze evakuiert. Zu den Gründen wird geschwiegen.

Die Gefahr besteht weiterhin:
Die belgische Regierung warnt immer noch vor freilaufenden Attentäter. Diese könnten eventuell bewaffnet auf freiem Fuß unterwegs sein.

Am Nachmittag wurde auch ein zweites Atomkraftwerk an der niederländischen Grenze evakuiert.

Aus dem Vatikan wurde berichtet, dass Papst Franziskus für alle Opfer bete. Der deutsche Innenminister Thomas De Maizière ordnete für alle Bundesbehörden eine Trauerbeflaggung für den morgigen Mittwoch an. In Belgien wird es eine dreitägige Staatstrauer geben. Inzwischen sind die polizeilichen Untersuchungen am Flugplatz abgeschlossen.

Am Flughafen „Zaventem“ wurden viele Waffen gefunden. Darunter eine Kalaschnikow neben einem angeblichen Attentäter und ein Sprengstoffgürtel, wie unterschiedliche Medien berichteten. Außerdem soll eine Nagelbombe Grund der vielen Verletzten sein.

Am Nachmittag bekannte sich die IS zu den Anschlägen in Brüssel.

Auch am morgigen Mittwoch bleibt der Flughafen in Brüssel geschlossen. Insgesamt wird mit über 230 Verletzten gerechnet. Bei den Anschlägen in Belgien sollen wohlmöglich dieselben Sprengstoffarten genutzt worden sein, wie in Paris im vergangenen Jahr.

Am Abend wurde ein Foto von den möglichen Attentätern veröffentlich. Nach dem dritten Attentäter (rechts im Bild) wird zurzeit unter Hochdruck gefahndet. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe.

Folgendes Video soll die Erschütterungen während der Explosion zeigen:

Viele Regierungschefs unterschiedlicher Länder und Staaten sicherten Belgien Unterstützung zu. Barack Obama, Präsident der USA, zeigte seine Anteilnahme bei einer Pressekonferenz auf seiner historischen Kubareise. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel trat bereits mit dem Premierminister Belgiens in Kontakt, so die Nachrichtenagenturen.

In Brüssel gab es bereits am Nachmittag mehrere Hausdurchsuchungen. Dabei wurde eine IS-Flagge, chemische Substanzen und ein Sprengsatz gefunden, so die Staatsanwaltschaft.

Ende unserer Berichterstattung zu dieser Thematik!

Stand: 22. März 2016; 22.45 Uhr

 

Terror in Brüssel I

Es ist kurz nach 08.00 Uhr heute Vormittag: Zwei Detonationen von Sprengkörpern erschüttern den Flughafen „Zaventem“ der belgischen Hauptstadt Brüssel. Es gibt mindestens 11 Toten, 55 Menschen seinen verletzt, zehn davon schwer, berichten unterschiedliche Medien. Offenbar sollen sich die Explosionen am Schalter der American Airlines ereignet haben.
Der Flugverkehr ist weitgehend zusammengebrochen, alle Flüge werden umgeleitet. Es sollen arabische Wörter bei dem Anschlag zu hören gewesen sein.
Inzwischen wurde Katastrophenalarm ausgelöst und ein Krisenzentrum eingerichtet. Es herrscht die höchste Terrorwarnstufe.
Mutmaßungen des Grundes könnte die Festnahme von Abdeslams, dem letzten gesuchten Täter der Anschläge von Paris, am vergangenen Freitag sein. Daher verdichten sich die Anzeichen für einen Terroranschlag. Ein Selbstmordanschlag wurde bestätigt.

Eine Stunde später gab es weitere Explosionen in der U-Bahnstation „Maelbeek“ nahe der EU-Gebäude in Brüssel. Auch an weiteren Stationen könnte es Detonationen gegeben haben. Es soll keine Toten gegeben haben. Daraufhin wurden alle Metrostationen geschlossen. Inzwischen wurde eine Hotline eingerichtet. Die Grenze zwischen den Niederlanden und Belgien wird kontrolliert. Alle Tunnel in Belgien sind geschlossen.
Der belgische Regierungschef hat noch für heute einen Sicherheitsrat zusammengerufen, später soll es eine Pressekonferenz geben.
Auch an deutschen Flughäfen wurden die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Jetzt stellt sich die Frage: Wie sicher sind wir in Deutschland?
Der Frankfurter Flughafen stellt sich darauf ein, umgeleitete Flüge aufzunehmen.

Das auswertige Amt warnt vor dem Aufenthalt in Brüssel:

Der deutsche Politiker Peter Altmaier meldet sich zu Wort via Twitter:

Es geht weiter…

Stand: 22. März 2016; 11.55 Uhr

 

Brand in Mehrfamilienhaus

Perleberg. Heute Morgen gegen halb vier wurden die Freiwilligen Feuerwehren zu einem Brand im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses in die Hamburger Straße/Lindenstraße nach Perleberg gerufen. Zum Einsatz kamen alle Feuerwehren der Stadt Perleberg sowie die Drehleiter aus Wittenberge und die Feuerwehr Karstädt. Beim Eintreffen der Kameraden brannte eine Wohnung im ersten Obergeschoss in voller Ausdehnung und breitete sich bereits auf das zweite Obergeschoss aus. Ein Übergreifen auf denDachstuhl konnte verhindert werden. Insgesamt mussten neun Bewohner des Hauses gerettet werden, heißt es im Polizeibericht, einige davon über die Drehleiter. Des Weiteren konnten einige Haustiere gerettet werden. Drei Personen kamen zur Behandlung mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Außerdem wurden vier Menschen vorsorglich aus einem angrenzenden Wohnhaus evakuiert. Während den Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann am Fuß und kam ins Krankenhaus. Das Ordnungsamt der Stadt Perleberg organisierte Unterkünfte für Bewohner, dessen Wohnungen nicht mehr bewohnbar sind. Nach mehr als acht Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet. Die Ermittlungen zur Brandursache laufen derzeit noch an.

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Auf der Facebook-Seite der Ortsfeuerwehr Perleberg gibt es einige Fotos von dem Brand in der vergangenen Nacht:

Die Ortsfeuerwehr Perleberg auf Facebook

Foto und Text: Marcus J. Pfeiffer

 

Terroanschläge in Paris

Wir fassen zusammen:
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Gestern Abend kurz vor halb elf wurde bekannt, dass es in der Nähe des Pariser Stadions „Stade des France“ eine Schießerei gegeben haben soll. Schon dort war von etwaigen Bombenexplosionen die Rede.
Zu dieser Zeit fand gerade das Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Frankreich statt. Schon kurz nach Beginn des Spiels waren in der ersten Halbzeit Detonationen zu hören.
Anschließend sprach man von mindestens 18 Toten. Es soll auch eine Geiselnahme gegeben haben.
Eine Stunde später sprachen französische Medien von einer Geiselnahme in der Pariser Innenstadt mit mindestens 60 Geiseln. Die Polizei mittlerweile von mindesten 60 Toten.
Noch in der Nacht meldete sich der französische Präsident Hollande zu Wort. Er sprach von Terroranschlägen. Wenig später rief er den Notstand aus.
Kurz nach Mitternacht stürmten Polizisten die Konzerthalle „Bataclan“, in der 100 Geiseln genommen worden sein. Dort sollen 100 Menchen ums Leben gekommen sein. Offenbar sind zwei Attentäter dabei ums Leben gekommen.
Noch in der Nacht wurde die Zahl der toten Attentäter auf vier erhöht.
Heute Morgen nahm Bundeskanzlerin Angela Merkel Stellung zu den Anschlägen. Sie wirkte sehr bestürzt von den Ereignissen, machte aber auch deutlich, dass man sich gegen den Terrorismus stellen muss.
Aktuell ist von mindestens 126 Toten die Rede, mehr als 200 wurden zum Teil schwer verletzt. Acht Attentäter sind laut Polizei ums Leben gekommen. Doch man muss davon ausgehen, dass immer noch welche auf freiem Fuß sind.

Verfasst von Marcus J. Pfeiffer anhand von Medienberichten
(Stand: 14.11.2015; 09:45 Uhr)

+++ Update +++ (Stand: 12.00 Uhr)
Die Zahl der Toten ist auf mindestens 153 gestiegen. Mittlerweile hat sich der islamische Staat in einer Erklärung zu den Anschlägen in Paris bekannt.
Desweiteren gibt es einen erhöhteren Schutz französischer Einrichtungen in Berlin und die Bundespolizei sichert die deutsch-französische Grenze.
In Paris hat die Polizei öffentliche Kundgebungen verboten.
Bundeskanzerlin Merkel hat gegen Mittag ein Krisentreffen mit den Ministern im Kanzleramt angesetzt.
Auf Anweisung des Innenministers werden alle Flaggen an Bundesbehörden heute auf Halbmast gesetzt.

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Dachstuhlbrand in Dergenthin

In der vergangenen Nacht kurz vor 1.00 Uhr wurde die Perleberger Feuerwehr zusammen mit den Feuerwehren aus Quitzow, Dergenthin, Spiegelhagen, Groß Buchholz, Düpow, Karstädt und Weisen zu einem Dachstuhlbrand in den Ortsteil Dergenthin gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte der Dachstuhl eines Hauses in voller Ausdehnung. Nach unseren Informationen befand sich zu dieser Zeit niemand mehr im Gebäude, es gab keine Verletzte. Rund fünf Stunden waren die Kameraden im Einsatz. Zwischenzeitlich gab es einen weiteren Einsatz in der Heinrich-Heine-Straße, hier hieß die Einsatzmeldung „Türnotöffnung“. Am heutigen Vormittag kurz vor 10 Uhr mussten die Perleberger und Quitzower Kameraden erneut zum Nachlöschen an den Brandort. Zu der Ursache des Feuers liegen uns noch keine Informationen vor.


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Feldbrand bei Wüsten-Buchholz

Am frühen Nachmittag (um 13.41 Uhr) wurden heute die Feuerwehren aus Perleberg, dem dazugehörigen Ortsteil Quitzow sowie Karstädt, Weisen und Wittenberge zu einem Feldbrand zwischen Schönfeld und Wüsten-Buchholz gerufen. Es brannte eine größere Fläche von Getreide (zwei Hektar Roggen). Einige Bäume (mehrere morsche Weiden) am Rande eines Feldweges gerieten ebenfalls in Brand, konnten jedoch nach kurzer Zeit erfolgreich gelöscht werden. Zu der Ursache des Feuers liegen uns noch keine Informationen vor (Erntearbeiten fanden zu dieser Zeit nicht statt). Der Pressebericht von der Polizei folgt.

(Es wurden einige Ergänzungen vorgenommen)


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Der 100. Einsatz der Perleberger Feuerwehr

Heute Abend brannte bei Wüsten-Buchholz eine Jagdhütte vollkommen aus. Alarmiert wurde die Perleberger Feuerwehr mit ihren Ortsteilen sowie die Feuerwehr Karstädt. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt, der offizielle Polizeibericht folgt morgen. Euch allen eine ruhige Nacht!

Fotos in unserem Archiv:

Fotos: Marcus J. Pfeiffer